Zahnzusatzversicherung Implantate

Ein Implantat ist ein Fremdkörper, der im Kieferknochen eingesetzt wird und der einen fehlenden Zahn ersetzt. Das Implantat dient als künstliche Zahnwurzel, es wird in den Kieferknochen eingedreht oder gesteckt und verbindet sich innerhalb von einigen Monaten mit dem behandelten Knochen zu einer sehr belastbaren Trägereinheit. Das Implantat wird mit einem Zahnersatz ergänzt, er dient als der eigentliche Zahn zum Beißen und Kauen. Ein Implantat besteht in der Regel aus Titan, gerne aber auch aus keramischen Materialien.

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Erstattungen GKV und Zahnzusatzversicherung

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen einen festen Zuschuss für ein Implantat, der in der Höhe auch von der Vorlage eines gepflegten Bonusheftes abhängt. Letztlich bleibt dem gesetzlich Versicherten aber ein nennenswerter Betrag aus eigener Tasche zu zahlen. Eine Zahnzusatzversicherung kann helfen, diesen Betrag zu minimieren.

Erläuterung zur Behandlung

Die Implantation wird mit einer örtlichen Betäubung durchgeführt. Das Implantat selbst wird mit geringer Drehzahl in den Knochen eingebracht, nach dem Einbringen wird die Wunde vernäht.

Eine gute Nachsorge mit kühlenden Umschlägen hilft, Komplikationen wie Schwellungen zu vermeiden. Nach zehn Tagen sollte die Wundheilung abgeschlossen sein, Medikamente können bei Bedarf verabreicht werden. Nach der Wundheilung schließt sich die Einheilphase an, in dieser Zeit verwächst das Implantat mit dem Knochen. Die Einheilphase sollte im Unterkiefer nach zwei bis drei Monaten abgeschlossen sein, im Oberkiefer kann sie fünf bis sechs Monate dauern. In dieser Zeit wird ein provisorischer Zahnersatz verwendet, damit das Implantat nicht belastet wird.

Nach der Einheilphase wird der eigentliche Zahnersatz eingebracht. Der Nachsorge kommt während dieser gesamten Phase eine große Bedeutung zu. Einerseits soll das Implantat nicht belastet werden, auch intensive Reinigungsmaßnahmen sind zu vermeiden. Das restliche Gebiss ist sorgfältig zu reinigen.

Auch die Infektionsprophylaxe spielt eine große Rolle. Antiseptische Mundspülungen können helfen, diese von Anfang an zu vermeiden. Im späteren Gebrauch müssen Zahnimplantate wegen ihrer leicht erhöhten Infektionsgefahr regelmäßig beobachtet werden. Frühzeitig erkannt, wird dem möglichen Abbau von Knochenmaterial vorgebeugt, so dass der Patient lange Freude an seinem Implantat hat.

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