Zurich verbessert Berufsunfähigkeitsversicherung

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Zentraler Punkt der Verbesserungen ist nach Aussage der Zurich eine verständlichere Aufbereitung der Versicherungsbedingungen.

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Unter dem Slogan „Mach Plus mit Protection“ hat die Zurich Versicherung ihre Berufsunfähigkeitsversicherung um zusätzliche Leistungen ergänzt und geht nun mit einer neuen Werbekampagne an den Markt. Im Fokus sieht die Zurich Angehörigen aus kaufmännischen Berufen und Akademiker. Gerade für diese Berufsgruppen wurde die selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung erweitert und an die Bedürfnisse der Kunden angepasst.

Zentraler Punkt der Verbesserungen ist nach Aussage der Zurich eine verständlichere Aufbereitung der Versicherungsbedingungen. Auch eine risikogerechte Preiskalkulation hat die Gesellschaft eingeführt. Mit einer neuen BUApp möchte man verstärkt internetaffine Kunden ansprechen.

Besonderes Interesse dürften die Versicherten an den neuen Leistungen der SBU haben. Der Tarif sieht die Zahlung einer Überbrückungshilfe vor, wenn die Krankentagegeldzahlung bei Versicherten der privaten Krankenversicherung endet. Eine Arbeitsunfähigkeitsleistung wird rückwirkend ohne Zuschlag mitversichert, die Leistung greift bei einer mehr als sechsmonatigen ununterbrochenen Arbeitsunfähigkeit. Die Zurich verzichtet auf das Recht der Prämienanpassung nach dem Paragraphen 163 des Versicherungsvertragsgesetzes. Hinzu kommt ein Verzicht auf die abstrakte Verweisung für Auszubildende, sofern diese bereits im letzten Ausbildungsjahr sind. Auf Wunsch können freiwillige Integrations- und Rehamaßnahmen in Höhe von bis zu sechs versicherten BU-Monatsrenten finanziert werden.

Und schließlich wurden die Berufsgruppen risikogerecht aufgeteilt. Gerade Menschen mit kaufmännischen Berufen oder in einer akademischen Ausbildung profitieren nun von günstigeren Beiträgen. Zum Teil sind Reduzierungen von mehr als 15 Prozent möglich, sie konnte auch durch Zusatzfragen für über 2.700 Berufe erreicht werden. Durch den Zurich 100 %-Rundumschutz wird schließlich eine kompetente Unterstützung gewährleistet, wenn eine Wiedereingliederung nach einer längeren Erkrankung nötig ist. Der Patient kann sich dadurch voll auf den Wiedereinstieg ins Berufsleben konzentrieren, ohne sich Sorgen über finanzielle Fragen und Einbußen machen zu müssen.

Mit diesen Leistungserweiterungen möchte sich die Zurich noch besser von der Konkurrenz abheben. Der Kunde profitiert vor allem von stärkeren Leistungen, die in der Berufsunfähigkeitsversicherung zur Sicherung der Existenz so elementar wichtig sind.

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1 Kommentar

  1. Die sogenannte “risikogerechte Berufsgruppeneinteilung” sorgt dafür, dass der BU-Schutz für Akademiker und Büroangestellte preiswerter – für körperlich Tätige aber immer teurer bis unbezahlbar wird. Die ausufernde Berufsgruppendifferenzierung ist aber keine Besonderheit der Zurich Versicherung, sondern hat sich in den letzten Jahren bei allen Anbietern etabliert. Ist es aber wirklich gerecht, wenn sich ein großer Teil der Berufstätigen den eigentlich wichtigen und von Verbraucherschützern dringend empfohlenen BU-Schutz schon rein aus finanzieller Sicht gar nicht leisten können? Wollen wir Berufskraftfahrer, Handwerker, Krankenpfleger usw. wirklich dafür bestrafen, dass sie sich für eine solch körperlich anstrengenden Beruf entschieden haben?
    Die Versicherer sollten die derzeitige Berufsgruppendifferenzierung als Fehlentwicklung erkennen und sich gemeinsam für eine sozial gerechte Lösung einsetzen – bevor es der Gesetzgeber tut.

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