Zukünftig mehr ambulante Pflege – Für geringere Kosten?

Dass die Pflegeversicherung in den nächsten Jahrzehnten mit massiven Problemen konfrontiert wird, ist bei Politik und Gesellschaft bekannt und unstrittig – doch wie man der Thematik Herr werden will, ist nach wie vor unklar. Allenfalls diffuse Vorstellungen stehen im Raum, und was immer man derzeit an Vorstößen und Lösungsansätzen hört, wird spätestens am nächsten Tag eingehend in der Presse diskutiert und kommentiert.

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Mit einem neuen Ansatz konnte nun das Bundesgesundheitsministerium aufwarten. So sei es möglich, die Pflege alter und kranker Angehörigen mehr in den ambulanten Bereich zu verlagern – und damit auf die Familien.

Eine beängstigende Vorstellung – vor allem auch für die unzähligen jungen Menschen, die sich in absehbarer Zeit in der eigenen Familie mit dieser Problematik konfrontiert sehen und selbst mitten im Aufbau der beruflichen Laufbahn und der eigenen Familie stehen.

Tipps der Redaktion:

Es wird interessant sein zu sehen, welche Lösungsvorschläge man in der Politik entwickelt – denn wenn junge Menschen die Pflege ihrer Familienangehörigen übernehmen müssen, stehen sie dem Arbeitsmarkt nicht mehr in vollem Umfang zur Verfügung. Die Decke scheint also an allen Enden zu kurz zu sein – zieht man an der einen Seite, fehlt sie an der anderen. Die Problematik der Pflegeversicherung ist somit nicht nur isoliert zu betrachten, sondern mindestens im Kontext der zukünftigen Lage auf dem Arbeitsmarkt.

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