Zeitumstellung 2016 – Probleme mit der Winterzeit

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Foto: ©iStock.com/AlbanyPictures
Für unsere Gesundheit kann die Zeitumstellung durchaus einige Probleme bereiten.

Sie findet zweimal jährlich statt und doch empfinden viele sie als lästiges Übel – die Zeitumstellung. Auch diesen Samstag ist es wieder soweit, die Uhren werden in der Nacht auf Sonntag um 3:00 Uhr von Sommerzeit auf 02:00 Uhr Winterzeit zurückgestellt. Wir dürfen also eine Stunde länger schlafen. Doch nicht alle kommen damit gut zurecht.

Der Nutzen der grundsätzlichen Überlegung hinter der Zeitumstellung, sich an die Begebenheiten der Jahreszeiten anzupassen und somit Energiekosten zu sparen, ist nach wie vor umstritten. Für unsere Gesundheit hingegen kann die Zeitumstellung durchaus einige Probleme bereiten. Denn die Zeitumstellung wirkt auf den Körper wie ein leichter Jetlag.

Insbesondere Personen, die ihren Tagesablauf zu den immer gleichen Zeiten getaktet haben, zum Beispiel weil ihre Arbeit täglich zur selben Zeit beginnt, aber auch Personen mit Schlafstörungen neigen dazu, mit der Zeitumstellung schlecht zurecht zu kommen. Konzentrationsstörungen, Abgeschlagenheit und eine erhöhte Infektanfälligkeit können die Folge sein. Studien haben ergeben, dass es montagmorgens nach der Zeitumstellung statistisch gesehen vermehrt zu Verkehrsunfällen kommt. Während die meisten Menschen die Zeitumstellung verschlafen und erst morgens oder abends mit dem neuen Rhythmus kämpfen, müssen Schicht- und Nachtarbeiter an diesen Tagen ihren Dienstablauf teils aufwändig umorganisieren.

Früher oder später gewöhnt sich der menschliche Körper natürlich an die Zeitumstellung. Innerhalb weniger Tage hat unser Organismus die neue Zeit akzeptiert, diese Eingewöhnung kann bei einigen allerdings auch bis zu zwei Wochen dauern. Wer von vornherein weiß, dass ihm die Zeitumstellung auf die Winterzeit Probleme bereitet, kann sich allerdings in gewissem Maße darauf vorbereiten.

Da der menschliche Biorhythmus auf Licht und Dunkelheit reagiert, helfen abendliche, aber noch bei Tageslicht getätigte, Spaziergänge an der frischen Luft in der Zeit vor der Zeitumstellung. Auch kann sehr helles Kunstlicht am Abend helfen, uns einzustimmen. Es hilft zudem, vier Tage vorher je eine Viertelstunde länger aufzubleiben, um den Körper auf die neue Zeit einzustellen. Diese einfachen Maßnahmen können die Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit deutlich erleichtern. Und auch die nun bevorstehende Umstellung werden wir hinter uns bringen.

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