Zahn und Krankenhaus als Zusatzversicherung gefragt

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Foto: ©iStock.com/AlexanderNovikov
Studie: Mehr als 90 Prozent der gesetzlich Versicherten haben Interesse an einer privaten Krankenzusatzversicherung.

Über 90 Prozent der gesetzlich Versicherten haben Interesse an einer privaten Krankenzusatzversicherung. Und immer noch 45 Prozent können sich vorstellen, einen entsprechenden Tarif in Kürze abzuschließen. Das zumindest belegt eine neue Studie aus den Händen des Marketing Research Teams Kieseler. Doch welche Versicherungsprodukte sind eigentlich besonders gefragt, wenn es um die Ergänzung des gesetzlichen Versicherungsschutzes geht?

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Schon heute haben viele Versicherte eine Zahnzusatz-, eine ambulante oder eine stationäre Zusatzversicherung abgeschlossen. Doch im Bereich der Pflegezusatzversicherung gibt es erheblichen Nachholbedarf. Das zumindest ist das Ergebnis der Analyse „Der Markt für Krankenzusatz-Versicherungen in Deutschland 2015“, die gerade von dem Marketing Research Team Kieseler (MRTK) vorgestellt wurde. Über 1.500 Versicherte im Alter von 18 bis 64 Jahren wurden befragt, sie haben zum Teil eine sehr eindeutige Präferenz bei ihrer privaten Zusatzversicherung.
Das größte Interesse ist eindeutig bei der ambulanten Zusatzversicherung zu verzeichnen, auf Rang zwei folgt die Zahnzusatzpolice. Krankenhauszusatzversicherungen kamen in der Umfrage nach dem Bedarf auf den dritten Platz, und die Pflegezusatzversicherung fand sich auf dem vierten Rang.

Zu den beliebtesten Anbietern gehört bei 25 Prozent der Befragten die Allianz, es folgt die HUK-Coburg mit 20 Prozent der Nennungen. Die Ergo Direkt, die AXA, die DEVK und die Debeka kommen auf den nächsten Plätze im Ranking.

Es bleibt natürlich abzuwarten, ob die bisher Nichtversicherten an ihrem Vorhaben festhalten und tatsächlich eine Zusatzversicherung abschließen. Doch das Ranking ist sicher interessant. Dass nämlich eine ambulante Zusatzversicherung für Leistungen für Sehhilfen und Heilpraktiker stärker nachgefragt wird als eine Zahn- oder Krankenzusatzversicherung, ist schon überraschend. Und auch die schlechte Positionierung der Pflegezusatzversicherung auf dem vierten Rang gibt zu denken. Das Ranking zeigt, dass man offenbar viel eher daran denkt, den kurzfristigen Versicherungsbedarf zu verbessern als den langfristigen und kostspieligen Bedarf, der sich aus einer dentalen oder einer stationären Versorgung auf hohem Niveau ergeben würde.

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