Wie funktionieren die Vorsätze zum Neuen Jahr?

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Alljährlich mit den Silvesterböllern werden gute Vorsätze gefasst, doch welche davon sind wirklich umzusetzen?

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Werdende Nichtraucher halten durchschnittlich drei Wochen durch, angehende Sportler etwas länger: Erst im März wird das Joggen von der Mehrheit der Beflissenen wieder aufgegeben. Solche Einschnitte funktionieren auch nicht per Neujahrsvorsatz, sie müssen längerfristig und manchmal therapeutisch in Angriff genommen werden, meint der amerikanische Psychologe Gary Lewandowski (Monmouth University, New Jersey). Er empfiehlt stattdessen einige kleine Regeln für weniger Stress, Frieden in der Paarbeziehung und natürlich mehr Gesundheit.

Vorsätze für die Partnerschaft

Nicht Herumnörgeln, sich positiv gegenüberstehen, reden, Verständnis und guter Sex: Das sind die Ingredienzien, die in eine gute Partnerschaft einfließen sollen und über die anlässlich des Jahreswechsels durchaus nachgedacht werden sollte, so Gary Lewandowski. Im Einzelnen empfiehlt er:

  • Gar nicht über den Partner nörgeln, das ändert nämlich nichts. Stattdessen hilft: Es ist nicht mein Problem, wenn du mit deinen Sachen nicht klar kommst.
  • Anrufen statt SMS: Miteinander reden erhöht die Verbindlichkeit zwischen Partnern.
  • Eine Stütze sein: Stress des Partners sollte unbedingt mit Verständnis begegnet werden. Als völlig kontraproduktiv gilt, die Sorgen des Anderen herunterzuspielen.
  • Keine Panik: Wenn es Beziehungsprobleme gibt, darf es mal rauchen, das fördert die Offenheit. Niemand sollte wegen eines Streits in Panik geraten.
  • Positives Miteinander: Auf eine negative Bemerkung, die nicht ausbleibt, sollten mindestens fünf positive kommen. Das fand der Psychologe John Gottman heraus, als er glückliche und unglückliche Paare befragte.
  • Guter Sex: Nicht übermäßig oft, aber gut sollte die intime Beziehung zwischen Paaren verlaufen. Sie bildet die stärkste Basis der Beziehung.

Gesundheitsvorsätze: realistisch bleiben

Hinsichtlich der Vorsätze für die Gesundheit empfiehlt Lewandowski im Einklang mit anderen Fachkollegen, sich durchaus etwas vorzunehmen, dabei aber realistisch zu bleiben. Die gescheiterten Fitness-Jünger sind diejenigen, die ins Jahr mit einem exorbitanten Fitness-Programm gestartet sind, das sie überfordern musste. Kleine Schritte helfen weiter, Understatement ist angesagt. Wie wäre es mit zweimal Joggen pro Woche, etwas weniger Fleisch essen, etwas weniger rauchen, den Tag strukturierter einteilen? Das mindert körperlichen und seelischen Stress, wie das Fazit am Ende des Jahres belegen könnte. Dann darf der gute Vorsatz etwas ausgeweitet werden.

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