Wespen und Bienenzeit: Was es bei Stichen zu beachten gilt

Jedes Jahr zum Spätsommer mehren sich Wespen und Bienen. Damit steigt auch die Gefahr gestochen zu werden. Gefährlich können solche Stiche für Allergiker werden aber auch wenn Stiche in Mund- oder Rachenbereich erfolgen.

Der bisher unterkühlte Sommer scheint dafür gesorgt zu haben, dass Wespen und Bienen bisher eine geringere Ausbreitung gefunden haben. Dennoch werden sie mit dem Spätsommer wieder vermehrt um uns kreisen. Ob am Frühstückstisch, auf der Terrasse, im Schwimmbad, am See oder in Parks. Die kleinen Bienen und Wespen werden wieder auf der Nahrungssuche unsere Wege kreuzen und den einen oder anderen dabei stechen.

Die Auswirkungen und potentiellen Gefahren bei Insektenstichen

Die allermeisten Stiche sind für uns harmlos. Kritisch werden Stiche jedoch wenn Sie im Mund, Rachen oder am Hals erfolgen. Hierbei kann es schnell zu Schwellungen kommen. Auch die Zunge oder die Schleimhäute können davon betroffen sein. Die Gefahr besteht hierbei, dass die Atemwege durch die Schwellungen blockiert werden und schließen. Eine solche Verengung kann dann Lebensgefährlich sein.

Gefahren für Allergiker
Allergiker die auf Insektengift reagieren sind ungleich stärker von Bienen- oder Wespenstichen betroffen. Während für gesunde Menschen ein Stich zunächst nur etwas schmerzhaft ist, müssen Allergiker mit starken Hautschwellungen, Herzrasen, Atemnot und im schlimmsten Fall sogar mit Bewusstlosigkeit oder auch einen tödlichen Herz-Kreislauf-Stillstand rechnen.

Verhalten bei Insektenstichen
Allergiker sind gut beraten ein entsprechendes Notfallset griffbereit zu haben. Dieses Notfallset soll dafür sorgen, dass eine wirksame Erstbehandlung sofort eingeleitet werden kann. Der Inhalt eines solchen Notfallsets für Bienen- oder Wespenstiche kann aus folgenden Bestandteilen betehen:

  • Flüssiges Antihistaminikum (Gegenmittel zu Histamin, welches für die Entzündungen verantwortlich ist)
  • Sprays oder Fertigspritzen mit Kortison und Adrenalin

Eine Beratung beim Arzt oder Apotheker bleibt hier nicht aus.

Stiche im Mundbereich
Bei Insektenstichen im Mundbereich muss umgehend ein Notruf erfolgen. Durch die Schwellungen kann Lebensgefahr für die Betroffenen bestehen. Die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes kann genutzt werden, um die Schwellungen zu therapieren und diesen damit entgegenzuwirken. Hierbei hat sich das Kühlen der betroffenen Stellen bewährt. Sowohl von außen als auch von Innen sollten hier Maßnahmen ergriffen werden. Eine Außenbehandlung kann mit kühlen Tüchern an den betroffenen Stellen am Hals erfolgen. Eine Kühlung von innen kann mit dem Verzehr von Eis oder Eiswürfeln erfolgen.

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