Weniger Neuerkrankungen bei Krebs durch ASS

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Foto: ©iStock.com/kivoart
Durch die langjährige Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) soll das Risiko an einer Reihe von Krebsarten zu erkranken sich verringern.

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Das Arzneimittel ASS wirkt aller Wahrscheinlichkeit nach vorbeugend gegen die Bildung von Tumoren im gastrointestinalen Bereich. Aber nur dann, wenn es regelmäßig und über einen langen Zeitraum eingenommen wird. Gleichermaßen kann ASS auch zur Verhinderung der Entstehung von Darmkrebs eingesetzt werden. Die Dosierung sollte bei etwa 162,5 mg pro Woche liegen und muss über einen Zeitraum von mindestens sechs bis acht Jahren durchgeführt werden.

Durch die langjährige Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) soll das Risiko an diesen Krebsarten zu erkranken sich deutlich verringern.

Gleich zwei Studien mit mehr als 135.000 Frauen und Männern sollen das recht eindrucksvoll zeigen. Bei den Untersuchungen hatten die Probanden unter anderem auch Auskunft über ihren ASS-Konsum gemacht und die Forscher damit auf die richtige Spur gebracht.

Die Studien umfassten insgesamt einen Zeitraum von mehr als 32 Jahren, in denen die Probanden unter regelmäßiger Beobachtung waren. Innerhalb dieses Zeitfensters entwickelten 21 Prozent aller Studien-Teilnehmer Krebs. Bei den Personen, die regelmäßig ASS einnahmen, waren insgesamt drei Prozent weniger Krebserkrankungen im Vergleich zur Gruppe ohne ASS aufgetreten.

Schaute man speziell auf gastrointestinale Malignome wurde der Effekt noch deutlicher. Bei diesem Krankheitsbild waren es sogar fünfzehn Prozent weniger Neuerkrankungen, wenn ASS genommen wurde. Bei Darmkrebs war die Zahl der Neuerkrankungen durch die vorbeugende Einnahme des Medikamentes sogar um neunzehn Prozent niedriger.

Um speziell diesen Krebserkrankungen vorzubeugen, empfehlen die Wissenschaftler daher die dauerhafte Einnahme von Ass zweimal in der Woche. Die Dosierung sollte zwischen 162,5 und maximal 487,5 mg ASS pro Woche liegen.

Übrigens:
Einen besonderen Grund für die Einnahme des Medikamentes mit dem Wirkstoff ASS hatten die Teilnehmer meist nicht. Sie nahmen es wegen Kopfschmerzen, Arthritis, Muskelschmerzen oder bei koronarer Herzkrankheit ein. Manche der Probanden schluckten das Medikament einfach nur vorbeugend.

Das sollten Sie wissen:
Die Ass Einnahme hat allem Anschein nach keinen vorbeugenden Effekt bei Brust- und Lungenkrebs.

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Quelle: www.aerztezeitung.de

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