Wenig Wissen über staatlich geförderte Pflegeversicherung

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Studie der Süddeutschen Krankenkasse (SDK) – Erheblicher Info-Bedarf bei Pflege – Die Pflege-Bahr ist bei großen Teilen der Bevölkerung nicht bekannt

Schenkt man einer aktuellen Studie der Süddeutschen Krankenkasse (SDK) Glauben, dann ist bei der Kommunikation zur Pflege-Bahr offensichtlich eine Menge Nachholbedarf gegeben. Weniger als 50 Prozent der Bundesbürger kennen die staatlich geförderte Pflegeversicherung. Insgesamt zeigen die Ergebnisse eine große Verunsicherung beim Thema Pflege, denn rund 70 Prozent der 1.000 Befragten gaben zu, keinerlei Kenntnis zu haben, ob sie im Pflegefall vernünftig abgesichert sind.

Zwar sind sich 78 Prozent der Teilnehmer darüber bewusst, dass die staatlichen Leistungen im Pflegefall nicht ausreichen, so dass eine private Pflegevorsorge zwingend erforderlich ist. Doch zum Abschluss einer Pflegezusatzversicherung kommt es dann doch nicht. Immer noch 33 Prozent der Befragten halten eine Zusatzversicherung für nicht notwendig.

Über die Gründe dieser Auffassung kann wohl nur spekuliert werden. Die Süddeutsche Krankenkasse geht als Kranken- und Pflegeversicherer offenbar davon aus, dass hier noch ein erheblicher Informationsbedarf gegeben ist. Viele Versicherte kennen die Versicherungslösungen nicht und können sie auch schlecht voneinander unterscheiden. Immer noch 60 Prozent der Befragungsteilnehmer gaben an, sich nicht ausreichend informiert zu fühlen.


Es bleibt das Gefühl, dass zwar ein gewisses Bewusstsein für die Not gegeben ist, doch einen Handlungsbedarf leiten die Betroffenen daraus noch nicht ab. Sowohl die die Politik als auch für die Versicherer selbst und für die Versicherungsmakler bleibt an dieser Stelle also noch Einiges zu tun.

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