Wenig Schlaf – Oft erkältet

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Foto: ©iStock.com/alvarez

Eine aktuelle Studie soll zeigen, dass ein Schlafmangel das Risiko für Schnupfen um beinahe das Vierfache steigert.

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Wenig Schlaf ist belastend für Körper und Geist und macht auch deutlich anfälliger für Infektionen. Das sollen Forscher jetzt belegt haben. In einer aktuellen Studie zeigte sich, dass ein Schlafmangel das Risiko für Schnupfen um beinahe das Vierfache steigert. Die Wissenschaftler der University of California in San Francisco befragten und untersuchten für die Studie 164 Erwachsene. Sie gaben Auskunft zu ihrem Lebensstil in Bezug auf Tabak, Alkohol, Schlafgewohnheiten, Stress und Ernährung. Um die Schlafgewohnheiten genau einschätzen zu können, wurden die Probanden eine Woche lang mit Sensoren ausgestattet, die bei der Überprüfung halfen. Alle Teilnehmer wurden zudem mit Erkältungs-Viren infiziert. Eine Woche lang nahm man ihnen täglich etwas Schleim aus der Nase, der dann untersucht wurde. Dabei stellte sich heraus, dass die Probanden, die weniger als sechs Stunden pro Nacht schliefen, viermal so anfällig für eine Erkältung waren wie die Teilnehmer, die mindestens sieben Stunden schliefen. Wer unter fünf Stunden täglich schlief, war beinahe fünfmal anfälliger für eine Infektion.

Unser Schlaf hat somit einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit. Damit könnte der Einfluss noch größer sein als Rauchen, Stress, Alter und Ernährung. Ein ausreichender Schlaf geht über alles.

Fazit
Weder Alter, Stress, Ernährung, ethnische Zugehörigkeit, Einkommen oder Bildungsstand spielen eine Rolle, wenn ausreichend Schlaf fehlt. Schlafmangel beeinträchtigt die körperliche Gesundheit grundlegend.

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