Weitere gesetzliche Krankenkassen in Not

Wie der Versicherungsverband gestern mitteilte, sollen weitere gesetzliche Krankenkassen in Not geraten sein. Insbesondere die finanzielle Ausstattung der betreffenden Krankenkassen soll angespannt sein und in Kürze dazu führen, dass die betroffenen Krankenkassen reagieren müssen. Hierbei wurden als mögliche Maßnahmen das Senken von Kosten und die Erhebung bzw. Erhöhung von Zusatzbeiträgen genannt. Für die gesetzlich Versicherten könnte dies bedeuten, dass sie zukünftig im schlimmsten Falle für höhere Kosten weniger Leistungen erwarten dürfen.

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Das Beispiel City BKK

Mit der City BKK hatte erst kürzlich die erste Krankenkasse Insolvenz angemeldet. Derzeit scheinen die gesetzlichen Kassen, ggf. auch aufgrund der neuerlichen Regelungen um den Gesundheitsfond in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Ob wir es hier mit einer gesunden Bereinigung der Krankenkassen zu tun haben oder einen Missstand in der Finanzierung der gesetzlichen Kassen ist bis her schwer zu beurteilen.

Gerade die vereinfachten Möglichkeiten einen Wechsel in die Private Krankenversicherung vorzunehmen, bei gleichzeitiger Kostenerhöhung der gesetzlichen Beitragsstruktur, könnte nun viele gesetzlich Versicherte dazu bringen in die PKV einzutreten. Mussten bislang mindestens dreimal aufeinander folgend die Versicherungspflichtgrenze überschritten werden, so reicht es seit Beginn des Jahres einmalig die Grenze zu erreichen.

Der Versicherungsverband hat sich bisher nicht dazu geäußert, welche weitere gesetzliche Krankenkassen in Not sind. Hierzu erwarten wir in den kommenden Tagen eine konkrete Auskunft.

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