Warnung vor gefälschten Impfstoffen bei der WM in Brasilien

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Der vermeintlich günstige Impfschutz vor Ort kann lebensgefährlich sein

Eine Todesfalle könnte Fans bei der kommenden Fußball-WM in Brasilien drohen, wenn sie sich nicht in der Heimat vor Infektionskrankheiten impfen lassen. Die WHO hat Anfang April 2014 eine Warnung vor gepanschten und gefälschten Impfstoffen bei Anbietern vor Ort ausgegeben.

Vor der Reise impfen lassen

Die Fernurlauber, deren Reise zur Fußball-WM schon gebucht ist, müssen sich spätestens jetzt (06.04.2014) um ihre Impfung hierzulande kümmern. Viele Impfungen brauchen eigentlich einen Vorlauf oder sind nicht aus dem Stand zu haben. Wer sie versäumt, riskiert entweder fehlenden Impfschutz oder Schlimmeres, wie die WHO in ihrem aktuellen Statement ausführt. Der vermeintlich günstige Impfschutz vor Ort kann lebensgefährlich sein, denn in Brasilien selbst könnte eine Schar von Panschern und Kriminellen unterwegs sein, die zuerst die europäischen, nordamerikanischen und asiatischen Reisenden mit dubiosen Warnungen vor Krankheiten irritieren und sie anschließend zur Impfung verleiten – mit im harmlosesten Fall unwirksamen, im schlimmsten Fall hochgefährlichen Stoffen.

Bis zu 30 Prozent Fälschungen bei Impfstoffen

Schon in den vergangenen Jahren hat die WHO ermittelt, dass in weiten Teilen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas gefälschte und minderwertige Impfstoffe recht häufig auftauchen. Man gehe von rund 10 bis 30 Prozent aller Impfstoffe in den betroffenen Ländern aus, so ein WHO-Sprecher. Wie hoch die Gefahr konkret sei, hänge von der Region, aber auch von regionalen Großereignissen wie der Fußball-WM ab. Diese ziehe die Panscher und Fälscher magisch an, man befürchte daher Todesfälle infolge von Fake-Impfungen. Dieser Warnung schließt sich das deutsche „Centrum für Reisemedizin – CRM“ an. Es empfiehlt den deutschen Fans ausdrücklich, vor ihrer Reise nach Brasilien alle nötigen Impfungen in Deutschland durchführen zu lassen.

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