Gibt es schon bald einen vorbeugenden Wirkstoff gegen den gefährlichen Krankenhaus-Keim?

frauen-im-labor
Foto: ©iStock.com/Tempura
Bei diesem Wirkstoff handelt es sich um ein hochwirksames Protein, das aus bakterienspezifischen Viren besteht.

Die Wissenschaftler der Universitäten in Tübingen, Münster und München prüfen derzeit einen Wirkstoff gegen den gefürchteten Krankenhaus-Keim “Staphylococcus aureus” (MRSA). Bei diesem Wirkstoff handelt es sich um ein hochwirksames Protein, das aus bakterienspezifischen Viren besteht. Mit dieser Substanz sollen die oft tödlich wirkenden Keime schon bald vernichtet werden und zwar noch bevor sie gefährlich werden können.

Jetzt kostenlose Beratung für Zusatzversicherung anfordern (hier klicken) >>

Das Präparat ist vorbeugend wirksam

Das besondere an dieser Therapie ist, dass es sich um eine prophylaktische, also eine vorbeugende Maßnahme handelt. So könnte man in naher Zukunft also einer Ausbreitung der MRSA-Erreger bereits im Vorfeld entgegenwirken und dadurch die Entstehung gefährlicher Infektionen verhindern.

Wann wird der Keim zur Gefahr?

Jeder dritte Mensch trägt den gefährlichen Keim in der Nase mit sich herum. Das ist in den meisten Fällen auch ganz und gar unproblematisch. Kommt es jedoch zu einem Krankenhausaufenthalt, wird der Erreger schnell zu einer echten Gefahr. Dann können die sonst harmlosen Keime nämlich in Wunden gelangen, dadurch höchst gefährliche Infektionen verursachen und sich rasant vermehren. Da der Krankenhaus-Keim mittlerweile gegen nahezu alle gängigen Antibiotika resistent ist, hat er dazu auch beste Chancen.

Gefahr rechtzeitig erkannt und sofort gebannt

Es macht also Sinn, den Patienten bereits vor dem Krankenhausaufenthalt auf MRSA-Keime zu untersuchen und gegebenenfalls sofort eine wirksame Beseitigung der Erreger einzuleiten. Dies wäre ein entscheidender Schritt im Kampf gegen die Krankenhaus-Keime.

Fazit
Das aus Viren bestehende Protein scheint die hohen Erwartungen zu erfüllen, denn es ist in der Lage, die Staphylococcus-aureus-Zellen sofort anzugreifen und sie innerhalb kürzester Zeit aufzulösen.

Mehr zum Thema

Teilen
Facebooktwittergoogle_pluslinkedinmail

ebenfalls interessant ....

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>