Verbot Transfette geplant

Verbot Transfette
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Verbot Transfette geplant: Jetzt hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihren Plan vorgestellt, um die ungesunden Transfette endgültig vom Speiseplan zu verbannen.

Die Weltgesundheitsorganisation spricht sich für Verbot von Transfetten in Lebensmitteln aus! Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) setzt sich für ein weltweites Verbot von industriell gefertigten Transfetten ein, denn jährlich sollen etwa 500.000 Menschen durch eine Ernährung mit diesen, meist gehärteten Fetten sterben. Zu ihnen gehören Backfette, Margarine und Frittier-Fette. Man findet sie zum Beispiel in Fertiggerichten, salzhaltigen Snacks, Blätterteig und Keksen.

Verbot Transfette: 2023 soll die Umsetzung der Forderung abgeschlossen sein

Beginnen möchte die WHO mit der Maßnahme bereits 2019. Spätestens nach 2023 soll die Umsetzung der Forderung abgeschlossen sein. Dann sollen diese Fettsäuren, die jetzt ein Prozent der Gesamtenergieaufnahme ausmachen, weitestgehend wegfallen. Das ist deshalb so besonders wichtig, weil der Konsum von Transfetten das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall um mehr als zwanzig Prozent erhöhen kann. Die Sterberate steigt sogar um 28 Prozent. Auch das LDL Cholesterin wird durch Transfette negativ beeinflusst. Es spricht also vieles dafür die ungesunden Fette zu verbannen und dafür zu sorgen, dass unsere Ernährung und die unserer Kinder in Zukunft gesünder wird.

Jetzt hat die WHO ihren Plan vorgestellt, um die ungesunden Transfette endgültig vom Speiseplan zu verbannen. Dazu sind mehrere Schritte notwendig. Die Regierung steht dabei an erster Stelle, denn sie muss sich zunächst einen Überblick darüber verschaffen in welchen Lebensmitteln Transfette enthalten sind und wie man dies minimieren könnte. Eine Förderung von gesünderen Alternativen wäre dann die nächste Maßnahme sowie die Einführung bestimmter Vorschriften. Gleichzeitig wäre eine ständige Überprüfung des Gehalts von Transfetten in verarbeiteten Lebensmitteln notwendig.

Verbot Transfette: Aufklärung notwendig

Auch die Aufklärung über die gesundheitlichen Risiken von Transfetten wäre sinnvoll. In einigen Ländern wie der Schweiz, Dänemark oder Finnland gibt es bereits Höchstgrenzen für Transfette in Lebensmitteln. Doch auch finanziell schwächere Länder sollten sich an diesen Maßnahmen unbedingt beteiligen. In Deutschland gibt es bisher keinen Höchstwert für Transfette, man setzt bei uns auf das Freiwilligkeitsprinzip der Industrie.

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Quelle: Mitteilung der WHO

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