UPD: So schützen sich Patienten bei Arztfehlern

hilfeUnabhängige Patientenberatung Deutschland mit Hinweis zu Zeugen aus dem Krankenzimmer zur Beweisführung bei OP-Behandlungsfehlern – Es ist die Horrorvorstellung eines jeden Patienten: Man erwacht aus der Narkose und stellt fest, dass bei der geplanten Operation offenbar irgendetwas nicht wie geplant gelaufen ist. Zwar dürfen die Betroffenen eine Hilfestellung der Krankenkassen bei der Führung des Nachweises erwarten, doch auch Eigeninitiative ist sehr gefragt, wie ein aktueller Bericht von n-tv jetzt betont.

[Adsenseresp]So weist n-tv in Zusammenarbeit mit der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) in dieser Woche darauf hin, dass die Inanspruchnahme von Zeugen aus dem gleichen Krankenzimmer ein Weg sein könnte, den Nachweis zu führen. Eine mangelnde Risikoaufklärung könnte der Hintergrund sein, wenn auf Behandlungsfehler nicht ausreichend hingewiesen wurde. Im besten Fall beschafft sich der Patient sogar die Kontaktdaten seines Zeugen als Teil der Beweissicherung.

Auch ein Anruf beim Krankenhaus oder in der Arztpraxis zur Anforderung der Akten sei hilfreich, gefordert sei das Protokoll der Oparation, nach dem explizit gefragt werden müsse. Im Zweifel hilft auch die Erstellung eines Gutachtens beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen, dieses wird über die Krankenversicherung angefordert. In jedem Fall weist der UPD auf die dringende Eigeninitiative der betroffenen Patienten hin.

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