Unternehmen mit mehr betrieblicher Gesundheitsförderung

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DIHK: Steigende Investitionen in Prävention – In einer aktuellen Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) geben 90 Prozent der deutschen Unternehmen an, ihrer Mitarbeiterschaft in Zukunft mindestens ein Angebot zur Vorsorge von Krankheiten zu machen.

Mit einem überraschenden und sehr positiven Ergebnis konnte die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) in der vergangenen Woche aufwarten: In einer aktuellen Umfrage geben 90 Prozent der deutschen Unternehmen an, ihrer Mitarbeiterschaft in Zukunft mindestens ein Angebot zur Prävention von Krankheiten zu machen. Veröffentlicht wurde diese Studie in der Ärztezeitung, und sie belegt, dass deutsche Unternehmen auch über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinaus daran interessiert sind, die betriebliche Gesundheitsförderung zu unterstützen. Etwa 66 Prozent der befragten Betriebe haben demnach in den vergangenen fünf Jahren erkannt, wie wichtig die Gesundheitsförderung im Unternehmen ist. Nur so sichern Fach- und Führungskräfte ihre Gesundheit und erhalten diese dauerhaft.

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Geht es nach den Planungen der Unternehmen, sollen Arbeitsplätze zukünftig verstärkt gesundheitsgerecht ausgestattet werden. 35 Prozent der Befragten wollen mit ergonomischen Stühlen, verstellbaren Werkbänken und ähnlichen Maßnahmen dafür sorgen, dass gesundheitliche Probleme am Arbeitsplatz überschaubar bleiben. Bei 45 Prozent steht die Durchführung von Impfungen oder Vorsorgeuntersuchungen im Vordergrund. Ganze 43 Prozent weiten ihr Sport- und Bewegungsangebot aus und werden dabei von Fitnesstrainern oder Physiotherapeuten unterstützt, rund 24 Prozent bieten Beratungen zur Ernährung an oder halten entsprechende Angebote in der Kantine vor. Bei etwa 26 Prozent der Unternehmen stehen Kurse zur Stressbewältigung im Vordergrund.

Mehr Bewegung, gesunde Ernährung und Stressmanagement sind dann auch die Säulen der Vorsorge, wenn es darum geht, Mitarbeiter dauerhaft gesund zu halten. Vor allem große Unternehmen investieren hier mehr als kleine Betriebe, bei denen derzeit noch Handlungsbedarf besteht. Im Rahmen der Befragung der DIHK wurden im November 2013 Unternehmen aus ganz Deutschland online angesprochen. Rund 1.500 Antworten wurden berücksichtigt, mit 46 Prozent macht der Bereich Dienstleistungen den größten Anteil aus.

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