Unisex Tarife könnten Wechselverhalten ändern

Unisex-Tarife im Anmarsch: Für wen sie sich lohnen
Privat Versicherte kennen die Methodik der erfahrenen Versicherungsmakler, die regelmäßig schon nach dem 01. Juli des Jahres greift: Die jährliche Wechselwelle in der privaten Krankenversicherung (PKV) steht an. Zum einen legen die Versicherer ihre neuen Beiträge für das Folgejahr fest, die im Herbst kommuniziert werden. Zum anderen ruft sich der eine oder andere Makler bei seinem langjährigen Kunden in Erinnerung und bietet einen PKV-Vergleich an, sofern eine Beitragserhöhung ansteht. Das ist durchaus lobenswert, sofern der Makler vor dem Wechsel der Gesellschaft einen Tarifwechsel anstrebt, der die gebildeten Altersrückstellungen erhält.

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Unisex-Tarife sorgen für neue Verhältnisse
Nun aber könnte sich genau an dieser Praxis etwas ändern: Die neuen Unisex-Tarife sind im Anmarsch. Ab dem 21. Dezember 2012 dürfen Versicherer keine Beitragsunterschiede mehr für männliche und weibliche Versicherte machen. Altverträge, die vor diesem Datum abgeschlossen wurden, sind davon nicht betroffen, die Tarife müssen sogar für den Verkauf geschlossen werden.

Frauen können von Unisex-Tarifen profitieren

Während für Männer ein Beitragsanstieg zu erwarten ist, der den Wechsel aus einem alten Tarif in einen neuen kaum interessant macht, kann das für Frauen ganz anders aussehen. Sie dürften zukünftig mit Beitragssenkungen rechnen können, deshalb kann ein Wechsel aus einem Alt-Tarif für weibliche Versicherte durchaus interessant werden. Wie jeder PKV-Wechsel gehört auch dieser Tarifwechsel in die Hände eines erfahrenen Maklers, der an dieser Stelle durchaus Sparpotenzial identifizieren kann.

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