Umfrage: Mehr Beratung zu Zahnersatz gewünscht

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Deutsche fordern Beratung im Dentalbereich ein – Besonders hoch ist der Beratungsbedarf in der Gruppe der 45- bis 54-Jährigen.

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Verstärkten Beratungsbedarf bei Zahnersatz und bei prophylaktischen Maßnahmen stellten das Zahnärztenetzwerk Dentnet und die Siemens Betriebskrankenkasse kürzlich in einer aktuellen Befragung fest. Über 38 Prozent der Umfrageteilnehmer wünschen eine individuelle Beratung rund um den Zahnersatz. Besonders hoch ist der Bedarf in der Gruppe der 45- bis 54-Jährigen. Für sie wird das Thema Zahnersatz zunehmend interessant. Er soll hochwertig und dennoch kostengünstig sein. Immerhin 45 Prozent der Befragten möchten sich dazu besser beraten lassen. Die Befragung brachte einen interessanten Unterschied zwischen den neuen und den alten Bundesländern ans Licht.

In Mecklenburg-Vorpommern wollen 64 Prozent der Teilnehmer stärker informiert werden, in Brandenburg sind es immer noch 49 Prozent. In den alten Bundesländern scheint der Beratungsbedarf niedriger zu sein. Im Saarland fordern beispielsweise nur 23 Befragte unter 100 ein Gespräch.

Besonders häufig tauchen Fragen auf, welcher Zahnersatz passt und in welchem Alter der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung ratsam ist. Auch Unklarheiten rund um Zahnersatz sowie zum Preis-Leistungs-Verhältnis sind vorhanden. In den Zahnarztpraxen wird zwar so gut wie möglich beraten, doch das reicht der anspruchsvollen Klientel nicht aus. Deshalb ist eine weiterführende Information durch versierte Versicherungsmakler sehr angebracht.

Die Fülle der Fragen ist angesichts der immer weiter reduzierten Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung im Bereich Zahnbehandlung und Zahnersatz verständlich. Wer auch im Alter noch ein voll funktionsfähiges Gebiss haben möchte, muss nicht selten mit hochwertigem Zahnersatz nachhelfen. Dieser aber ist teuer, vor allem ästhetisch aussehender Zahnersatz in Zahnfarben ist ein kostspieliges Vergnügen. Gleiches gilt für Implantate. Wer als Patient keine zusätzliche Zahnversicherung für Zahnersatz abgeschlossen hat, muss einen erheblichen Teil der Kosten aus eigener Tasche bezahlen. Der Markt an Zahnzusatzpolicen ist allerdings sehr vielfältig und für den Laien kaum zu durchschauen. Schon vor diesem Hintergrund ist ein verstärkter Beratungsbedarf verständlich. Er muss von den Versicherungsmaklern unbedingt gedeckt werden.

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