Übergewicht und das Risiko an Krebs zu erkranken

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Falsche Ernährung: Die unterschätzte Krebsursache – Aktuelle Studien weisen auf den Zusammenhang von Übergewicht und einem hohen Krebsrisiko hin.

Die Angst vor Krebserkrankungen steht auf der Liste der gesundheitlichen Sorgen bei vielen Menschen an erster Stelle. Jetzt warnen Forscher davor, dass das Risiko, an Krebs zu erkranken, durch die falsche Ernährung massiv steigen könnte. Krebsforscher weisen sogar eindringlich darauf hin, dass Übergewicht, falsche Ernährung und Stoffwechselstörungen eine ganz große Rolle spielen. War man nämlich bisher davon ausgegangen, dass Rauchen in den Industrienationen der wichtigste Faktor für Krebserkrankungen ist, geht das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg nach aktuellen Studien davon aus, dass Übergewicht und Fettleibigkeit weitaus bedeutendere Auswirkungen haben.

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Immer mehr Hinweise deuten darauf hin, dass falsche Ernährung, Übergewicht und Stoffwechselstörungen Krebserkrankungen im Magen-Darm-Bereich forcieren, und auch Brustkrebs, Prostata- und Bauchspeicheldrüsenkrebs könnten darauf zurückzuführen sein, führt der Vorsitzende des Krebsforschungszentrums im Vorfeld des anstehenden Weltkrebstags Anfang Februar aus. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht sogar davon aus, dass Übergewicht und Fettleibigkeit bei Erwachsenen einer weltweiten Epidemie gleichkommt, denn rund 30 Prozent der Erwachsenen sollen übergewichtig sein.

Dennoch hat jeder Verbraucher die Chance, dieser Gefahr die Stirn zu bieten. Immer wieder weisen Mediziner darauf hin, dass die Ernährung aus faser- und ballaststoffreicher Kost mit genügend Obst und Gemüse bestehen müsse. Dagegen solle man fettige und süße Lebensmittel reduzieren, damit Übergewicht erst gar nicht entsteht. Auch der Genuss von rotem Fleisch sollte eingeschränkt werden, um Darmkrebs zu verhindern. Der regelmäßige Verzehr von rotem Fleisch könnte das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken, um bis zu 30 Prozent erhöhen.

Letztlich sind es nur wenige Einschränkungen, die man machen müsste, um das Risiko von Krebserkrankungen zu vermeiden. Natürlich gibt es Belastungen wie Schadstoffe am Arbeitsplatz, die Krebs auslösen können und denen man nicht aus dem Weg gehen kann. Doch gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung sind elementare Faktoren für eine stabile Gesundheit, und hier kann und muss jeder Verbraucher selbst tätig werden.

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5 Antworten

  1. Naja, wir leben halt im absoluten Überfluss. Ich denke mal, dass ist den wenigsten Menschen hier überhaupt bewusst. Aber wenn man bedenkt, dass niemand hier Hungern muss und jeder vermutlich ausreichend Zugriff auf Nahrungsmittel haben kann, wird einem das erst klar. Auch wer Arbeitslos ist bzw. kein eigenes Einkommen besitzt, kann über die Maßen sich mit Lebensmitteln versorgen. Das war hier nicht immer so und ist in vielen Teilen der Welt auch heute noch nicht der Fall. Die große Ausbreitung von Übergewicht könnte vielleicht die Folge der nahezu sicheren Nahrungsbereitstellung sein.

  2. „…Übergewicht und Fettleibigkeit weitaus bedeutendere Auswirkungen“ Kaum zu glauben. Wenn das wirklich so ist, dann ist es echt ernst. Gerade auch weil viel mehr Menschen übergewichtig sind als rauchen; nehme ich an.

  3. Jaja, Gürtel enger schnallen und wieder ein Knopfloch nach vorne. Der beste Indikator zur Gewichtskontrolle ist mein Hosengürtel. Kann manchmal frustrierend sein.

  4. Bei mir geht das Gewicht jeden Winter wie von Zauberhand hoch. Ich denke mal das liegt an unseren frostigen Winter und den damit einhergehenden körperlichen Anpassungsfähigkeiten.

  5. Ein Grund mehr aufs Gewicht zu achten. Nicht nur dass ich mich nicht gerade wohl mit Übergewicht fühle, es steht mir auch nicht sonderlich. Dennoch ist es ein stetiger Kampf für mich, dass gewünschte Gewicht zu halten. Ab und zu erliege ich dann doch den süßen Verlockungen. Wichtig ist nur, dass man die Kontrolle behält. Bei mir hat eine Kohlenhydratreduzierte Ernährung in Kombination mit Ausdauersport und Kraftsport enorme Wirkung gezeigt. Wobei die Ernährung dabei aus meiner Erfahrung die größte Wirkung zeigt. Denn auch wenn ich mal erkältet war und deshalb nicht mein Sportpensum absolvieren konnte, hat die Ernährung mit wenig Kohlenhydraten dafür gesorgt, dass das Gewicht sich kaum geändert hat.

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