Trotz sinkender FSME-Fälle – Gefahr durch Zecken besteht weiterhin

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Foto: ©iStock.com/Trout55
Im Vergleich zu 2013 erkrankten im letzten Jahr zwar weniger Menschen an der Hirnhautentzündung FSME, nach wie vor ist der Süden des Landes jedoch besonders gefährdet.

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Bei den FSME-Erregern handelt es sich um Viren, die durch einen Zecken-Stich auf den Menschen übertragen werden. Eine Schutzimpfung ist für Personen empfehlenswert, die in Gebieten mit erhöhtem Risiko leben oder sich dort im Urlaub befinden und viel in der freien Natur unterwegs sind. Die sogenannte Dreifachimpfung ist nicht nur für Kinder, sondern auch besonders für Erwachsene sehr sinnvoll. Die FSME-Infektion gilt gerade für sie als überaus gefährlich. Sie kann in besonders schwer verlaufenden Fällen zu einer Gehirnentzündung und zur Schädigung des Rückenmarks führen.

Es gibt übrigens noch eine weitere, von Zecken übertragene, Erkrankung. Das ist die von Bakterien verursachte Lyme-Borreliose. Diese Infektion tritt im gesamten Bundesgebiet gleichmäßig verteilt auf und kann ebenfalls Spätschäden verursachen.

Im Vergleich zu 2013 erkrankten im letzten Jahr zwar weniger Menschen an der Hirnhautentzündung FSME, nach wie vor ist der Süden des Landes jedoch besonders gefährdet.

Keine Entwarnung!
Auch wenn die Zahlen für die Frühsommer-Meningoenzephalitis gegenüber 2013 erfreulicherweise zurück gingen, bedeutet das noch längst keine Entwarnung. Denn solche Schwankungen von Jahr zu Jahr sind normal. Sie hängen schlicht und ergreifend vom Wetter ab, denn bei günstiger Wetterlage sind einfach mehr Menschen in der Natur unterwegs und können sich infizieren.
Es ist also nach wie vor höchste Vorsicht geboten. Zecken werden bereits dann aktiv, wenn es am Tag über einen längeren Zeitraum mindestens sechs bis acht Grad warm ist. Wie stark sie sich dann vermehren ist ebenfalls von der Witterung abhängig. Längere Trockenperioden mögen sie überhaupt nicht.

Viele Mäuse – viele Zecken!

Eine Mäuseplage bedeutet gleichzeitig auch eine Zecken-Plage, denn die Mäuse sind die wichtigsten Wirtstiere für den Nachwuchs der Zecken. Risiko-Gebiet ist und bleibt der Süden von Deutschland! Gott sei Dank trägt noch lange nicht jede Zecke den FSME-Erreger in sich. Doch im Süden unseres Landes ist die Gefahr einer Infektion größer als beispielsweise in Berlin und Brandenburg. Vor allem in Baden-Württemberg, Bayern, dem südlichen Hessen und im südöstlichen Thüringen besteht erhöhte Gefahr sich mit FSME zu infizieren, wobei es die meisten Fälle in Bayern (123) und Baden-Württemberg (95) gab. Danach folgten Hessen (18) und Sachsen (15) mit großem Abstand.

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