TK-Studie: Immer mehr Menschen sind gestresst

psycho-erkrankungenStress gehört zu unserem modernen Leben dazu – doch immer häufiger ist Stress auch die Ursache für ernste Erkrankungen, die das Gesundheitssystem mit Ausgaben in Milliardenhöhe belasten.

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Eine aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse (TK) brachte jetzt ans Licht, dass sich 60 Prozent der Bundesbürger gestresst fühlen. Die Ursache allerdings ist nicht allein im Job zu finden. Und schließlich fühlen sich Männer und Frauen durch sehr unterschiedliche Stressfaktoren belastet. Was bleibt, ist die dringende Empfehlung, eine Stressbewältigung aktiv anzugehen, denn wer lernt, sich nicht von Stress beherrschen zu lassen, lebt einfach gesünder. Die gute Nachricht: Eine erfolgreiche Stressbewältigung kann man lernen.

Glaubt man der Studie der Techniker Krankenkasse, dann sind 53 Prozent der Deutschen der Meinung, das Leben sei in den letzten Jahren durch Job, Familie und finanzielle Probleme noch stressiger geworden. Die Studie wurde vom Forsa-Institut im September 2013 an insgesamt 1.000 Probanden durchgeführt. Die Ergebnisse gelten als repräsentativ.

Rund 47 Prozent der Befragten waren der Ansicht, der größte Stressfaktor liegt in ihrem Beruf. Doch schon 41 Prozent waren der Meinung, die Ansprüche an sich selbst seien ein erheblicher Stressfaktor. Private Konflikte liegen mit 34 Prozent an dritter Stelle, Geldsorgen nehmen mit 27 Prozent den vierten Platz ein. Allerdings weist die TK konkret darauf hin, dass nicht nur die äußeren Umstände die Ursache der Anspannung seien. Sehr häufig ist die innere Einstellung maßgeblich, ob man sich gestresst fühle, denn Stress sei an sich nicht negativ. Vielmehr ist er Ansporn für gute Leistungen, damit man zur Hochform aufläuft.

Aus gutem Grund weist die TK deshalb stellvertretend für alle Krankenversicherer darauf hin, dass ein fundiertes Stressmanagement zur Vermeidung von Krankheiten sehr wichtig ist. Die Faktoren Ernährung und Sport spielen eine große Rolle, doch auch die aktive Stressbewältigung gerät in den Fokus. Viele Krankenkassen bieten entsprechende Kurse an, und diese Hilfe sollten gerade Berufstätige in jedem Fall aktiv annehmen.

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