Tipps zum Wiedereinstieg in das Fitnesstraining

Gut informiertWas es zu beachten gilt bei einem erneuten Beginn mit dem Sport nach einer längeren Pause – Viele Menschen nehmen sich vor regelmäßig zu trainieren und wünschen sich dabei eine sportliche Betätigung über das gesamte Jahr. In der Realität schaffen das jedoch nur die wenigsten Menschen. Die Gründe für eine sportliche Pause sind hierbei recht zahlreich. Doch wer erst einmal eine gewisse Zeit pausiert hat, sollte einige Regeln für einen guten Wiedereinstieg in das Training beachten.

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Fitness – Sehnen, Gelenke und Knochen benötigen mehr Zeit für sportliche Belastungen

Eine Erkältung oder ein langer Winter kann bereits dazu führen, dass der eine oder andere für längere Zeit vom Sport pausiert. Gerade wer Krafttraining im Fitnessstudio betreibt, muss bei neuem Trainingsbeginn enorm aufpassen. Denn die verschiedenen beim Sport beanspruchten Körperbestandteile benötigen jeweils unterschiedlich lange, bis sie sich an die jeweilige sportliche Belastung gewöhnt haben und sich ein allgemeiner sportlicher Zustand wieder einstellt. Es ist wichtig hierbei zu verstehen, dass das Herz-Kreislauf-System und auch der allgemeine Muskelaufbau, bei einem Wiederbeginn mit dem Sport, recht zügig eine entsprechende Fitness erreichen. Hier können bereits nach vier Wochen entsprechende Resultate erzielt werden.

Anders verhält es sich mit den Sehnen, Gelenken und Knochen. Diese Körperbestandteile erfahren gerade beim Krafttraining eine sehr hohe Belastung. Doch die Zeit bis diese Körperbestandteile wieder eine entsprechende „Fitnesstauglichkeit“ erlangen und damit die sportlichen Belastungen leisten können, ist deutlich länger. Während Bänder erst etwa nach acht Wochen Training wieder den benötigten Leistungsstand erreichen, kann der Zeitraum bei den Knochen bis zu 16 Wochen betragen.

Beim Wiedereinstieg zum Sport Leistungsschwäche von Bändern und Knochen beachten

Wer nach einer Pause wieder zum Fitness möchte, sollte in jedem Falle die längere Leistungsschwäche von Bändern und Knochen beachten. Denn eine Überlastung ist hier schnell möglich, wodurch es rasch zu körperlichen Beschwerden kommen kann.

Häufig ist man bei einem Wiedereinstieg sehr motiviert und möchte sofort voll loslegen. Dabei können die Muskeln und auch das Herz-Kreislauf-System bereits nach wenigen Wochen starke sportliche Belastungen ausüben. Das Problem hierbei ist, dass Gelenke, Bender und Knochen diesen starken Belastungen nicht standhalten und es zu schmerzhaften Verletzungen kommen kann. Im schlimmsten Falle können Gelenkschäden und ermüdungsbedingte kleine Knochenbrüche entstehen. Aber auch bereits kleinere Überlastungen können zu wochenlangen Gelenk- und Bänderschmerzen führen, wodurch der Wiedereinstieg dann schnell beendet wird. Denn diese schmerzen lassen häufig eine weitere sportliche Betätigung für einige Wochen dann nicht mehr zu. Damit einhergeht natürlich eine große Endtäuschung, da die sportlichen Ziele um Wochen verschoben werden müssen. Beispiele für solche Schmerzen durch Überlastungen sind häufig im Bereich der Schultern und auch des gesamten Rückens zu finden. Überlastungen in diesen Regionen können Fitnessübungen wie beispielsweise das Bankdrücken komplett verhindern.

Sportlicher Einstieg mit Geduld

Der sportliche Wiedereinstieg gelingt, wenn man insbesondere den Zusammenhang der unterschiedlichen Leistungsgewinnung der beanspruchten Körperteile kennt und dementsprechend eine erhöhte Beachtung schenkt. Daraus ergibt sich, dass in den ersten Wochen eher mit zu wenig Gewichten trainiert wird. Auch wenn gleich die Muskeln bereits zu mehr in der Lage sind. Daraus folgert sich, dass Trainingsarten, welche einem High-Intensity-Trainingsansatz folgen eher nicht in Frage kommen. Denn die Belastung ist hier maximal. Zur Regenerierung bzw. Anpassung benötigt der Körper zusätzlich Pausen. Dabei sollten die einzelnen Körperteile mindestens einen Tag Pause nach einer sportlichen Belastung zugestanden werden. Wer jedoch täglich Sport treiben möchte, kann darauf mit entsprechender Abwechslung reagieren. So können jeden Tag verschiedene Muskelgruppen trainiert werden oder Ausdauertraining und Krafttraining in Abwechslung trainiert werden.

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