Testsieger-Analyse für die private Krankenversicherung von Morgen & Morgen

testsieger_pkv-2014Morgen & Morgen bewerten Versicherer der privaten Krankenversicherung

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Das unabhängige Analysehaus Morgen & Morgen hat vor wenigen Tagen die neuesten Ergebnisse einer PKV-Analyse veröffentlicht. Betrachtet wurden die Unternehmensergebnisse über einen Zeitraum von fünf Jahren. Darin ist auch die Einführung der Unisextarife berücksichtigt. Das Rating geht auf Kosten, Wachstum und Solidität der Gesellschaften ein und brachte im Vergleich zum Vorjahr wenig überraschende Erkenntnisse. Als Testsieger der Jahresbetrachtung von 2009 bis 2013 erwiesen sich die Allianz, die Alte Oldenburger, die DEVK, die Mecklenburgische und die Provinzial, die jeweils mit fünf Sternen bewertet wurden.

Die Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) hat sich weiterhin gut entwickelt. Sie ist das Indiz für mögliche Beitragserhöhungen. Sowohl die RfB-Quote als auch die Zuführung zeigten im Durchschnitt Werte, die sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verbessert haben.

Seit 2013 gilt außerdem eine erhöhte Eigenkapitalquote durch die Vorschriften von Solvency II. Deshalb hat sich die Eigenkapitalquote seit dem vergangenen Jahr bei den meisten Gesellschaften noch einmal verbessert. Positive Ergebnisse gibt es auch bei den Kosten zu vermelden, sie sind im Schnitt in den letzten Jahren weiter leicht gesunken. Nach Ansicht von Morgen & Morgen ist dies ein Indiz für das Kostenbewusstsein der Versicherer. Lediglich die sinkenden Wachstumsraten könnten ein Anlass zur Sorge für die Versicherer der privaten Krankenversicherung sein, denn die Zahl der Vollversicherten nahm im vergangenen Jahr leicht ab. Auch die Zusatzversicherungen hatten rückgängige Zahlen zu vermelden.

Für das Analysehaus zeigt sich der PKV-Markt demnach in einem schwierigen Umfeld als recht widerstandsfähig. Dies gilt umso mehr angesichts der anhaltenden negativen Berichterstattung, die die private Krankenversicherung häufig als Auslaufmodell bezeichnet. Die aktuellen Ergebnisse lassen allerdings darauf schließen, dass viele Berichte bei näherem Hinsehen und bei objektiver Beurteilung keinen Bestand haben dürften. Interessant ist, dass das Rating auch die Anpassung des Rechnungszinses bei vielen Versicherern berücksichtigte, der durch die Niedrigzinsphase seit dem Jahr 2008 für neue Vertragsabschlüsse von 3,5 Prozent auf rund 2,75 führte. Trotz dieser Anpassung bleiben die Resultate des Ratings weitgehend stabil.

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