Test durch Stiftung Warentest 2014 für Berufsunfähigkeitsversicherungen

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Nur ein Viertel der Kunden erhält die Absicherung, die wirklich zur individuellen Situation passt.

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In der Mai-Ausgabe des Warentest-Ablegers „Finanztest“ untersuchten die Tester aktuelle Angebote zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Das Fazit der Tester lautete: Die Policen werden immer besser – jedoch nur ein Viertel der Kunden erhält die Absicherung, die wirklich zur individuellen Situation passt. Das geht aus einer Umfrage hervor, die durch die Stiftung Warentest parallel zur Thematik durchgeführt wurde.

50 Prozent Ablehnungen bei Berufsunfähigkeits-Policen

Die Stiftung Warentest untersucht über die Fachpublikation Finanztest seit 2001 regelmäßig die auf dem Markt angebotenen Berufsunfähigkeitsversicherungen. Im Ergebnis konnte festgestellt werden, dass die angebotenen Policen immer besser werden, die Abschlüsse nach Kundenwunsch jedoch nur in 25 % aller Fälle zufriedenstellend erfolgten. Das geht aus einer im Mai 2014 veröffentlichten Analyse von Finanztest hervor. Die Hälfte der Interessenten bekam gar auf Anhieb gar keinen Berufsunfähigkeitsschutz, weil der Versicherer die Anfrage ablehnte oder der Kunde das Angebot aus Kosten- oder Leistungsgründen nicht akzeptieren konnte. Von diesen Befragten erhielten am Ende 21 Prozent zwar einen Vertrag, aber nur unter erschwerten Bedingungen.

Ablehnungsgründe und Aufschläge

Die Ablehnungen von Anträgen seitens der Versicherer erfolgen aufgrund von Vorerkrankungen, wobei Diabetes, rheumatische Arthritis und der überstandene Herzinfarkt das Ranking anführen, gefolgt von psychischen Leiden und Bandscheibenvorfällen. Die psychischen Leiden dominieren zwar in der Zahl nicht die Ablehnungsgründe, werden aber besonders rigide behandelt: Betroffene haben „praktisch keine Chance“, eine entsprechende Police bei irgendeinem Versicherer zu erhalten, so der Tenor der Finanztest-Ausgabe.

Empfohlen wird in jedem Fall, über einen Makler mehrere anonymisierte Angebote einzuholen. Auch Aufschläge wegen riskanter Hobbys fallen teilweise drastisch aus: Bergsportler zahlen um 50 % Aufschlag, selbst Judokas (Freizeitsportler) müssen mit einer um 25 % verteuerten Police rechnen, wenn sie sich gegen Berufsunfähigkeit absichern wollen.

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