Studie Süßstoff gefährlich?

Süßstoff gefährlich
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Framingham Heart Study – Süßstoff gefährlich? Jetzt werden Süßstoffe in Zusammenhang mit der Entstehung von Schlaganfällen und Demenz gebracht.

Der Ruf des Zuckers hat in den vergangenen Jahren stark gelitten. Zahlreiche Low-Carb Diäten zeigen einen Trend der auf Zucker verzichtet. Doch auch bei Süßstoffen ist man sich mittlerweile nicht mehr sicher, ob sie die bessere Alternative sind. Sie werden jetzt in Zusammenhang mit der Entstehung von Schlaganfällen und Demenz gebracht. Für die Wissenschaftler aus Boston ist nach der Durchführung der sogenannten „Framingham-Herz-Studie“ (Framingham Heart Study) klar, dass es eine Verbindung gibt. Für Ihre Untersuchungen beobachteten die Forscher mehr als zehn Jahre lang über 3.000 erwachsene Teilnehmer, die durchschnittlich 45 Jahre alt waren.

Süßstoff gefährlich? Das Ergebnis der Studie war relativ eindeutig

Wer mindestens einmal pro Woche zu künstlichen Süßstoffen griff, erhöhte das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden um das Dreifache. Genauso verhielt es sich bei der Entstehung einer Demenz. So konnte man bei einer weiteren Testgruppe die um die 60 Jahre alt war am Ende der Studie feststellen, dass von den 1.500 Probanden knapp 100 Personen dement wurden, wenn sie regelmäßig zu Süßstoff griffen. Bei den Konsumenten von Zucker kam das in diesem Umfang nicht vor

Fazit:
Auch wenn diese Ergebnisse erschreckend scheinen, sollte man jetzt nicht in Panik ausbrechen. Es müssen weitere Untersuchungen durchgeführt werden, bei denen man auch andere Faktoren berücksichtigen sollte. So spielen beispielsweise die sonstige Ernährung und die allgemeine Lebensweise eine gewichtige Rolle, ebenso wie Wechselwirkungen mit anderen Krankheiten. Ob und wie künstliche Süßstoffe das Gehirn schädigen, muss also zunächst wissenschaftlich sehr genau geklärt werden.

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Quelle: www.evivam.de

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