Studie: Das Gehirn von Männern soll schneller altern

strand-liege
Foto: ©iStock.com/STEEX
Eine aktuelle Studie soll zeigen, dass die Gehirne von Männern schneller altern als die Hirne von Frauen.

Kostenloser Vergleich private Pflegeversicherung >>

Diese Nachricht lesen Männer wahrscheinlich gar nicht gerne. Eine aktuelle Studie soll zeigen, dass die Gehirne von Männern schneller altern als die Hirne von Frauen. Die Studie wurde von der ungarischen Universität von Szeged durchgeführt.

Die Wissenschaftler gehen außerdem davon aus, dass sich durch diesen Umstand auch die doppelt so hohe Anfälligkeit für Parkinson bei Männern erklären lässt. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse der Studie jetzt im Fachblatt „Brain Imaging and Behaviour“.

Geschlechtsspezifische Unterschiede unterhalb der Großhirnrinde

Für die Studie wurden ungefähr 100 Personen untersucht, die Hälfte davon waren Männer. Das Alter der Probanden lag zwischen 20 und 60 Jahren.

Die Ergebnisse der Studie sind durchaus beeindruckend. Sie zeigen, dass es mehrere geschlechtsspezifische Unterschiede in der Struktur der Hirnregion von Mann und Frau gibt. Sie sind unterhalb der Großhirnrinde zu finden. Hier werden unter anderem die Bewegungsabläufe und die Verarbeitung von Emotionen koordiniert.

Die Forscher konnten feststellen, dass im Großhirn von Männern der Umfang der dort vorhandenen grauen Hirnsubstanz rascher abnimmt als bei Frauen. Diese Entwicklung war auch deutlich im Thalamus, einem großen Teil des Zwischenhirns, zu erkennen, der auch als das „Tor zu unserem Bewusstsein“ bezeichnet wird.

Sind die Hormone Schuld daran?

Man vermutet, dass die Hormone Schuld daran sind, obwohl die Veränderung des Hormonspiegels ja eigentlich eine ganz natürliche Begleiterscheinung des Alterns ist.

Fazit
Bestätigen und festigen sich die Erkenntnisse der Wissenschaftler durch weitere Untersuchungen, könnte das bedeuten, dass man in Zukunft einen viel besseren Einblick hätte, wenn neurologische Störungen auftreten. Krankheiten wie Parkinson oder ADHS ließen sich dann in Verlauf und Prognose besser einschätzen und die Behandlung würde unter Umständen erleichtert.

Mehr zum Thema

Quelle: www.bild.de

ebenfalls interessant ....

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.