Ständig müde? – Eisenmangel kann Schuld daran sein

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Ein Eisenmangel entsteht durch eine zu geringe Aufnahme dieses Metalls mit der Nahrung oder aber auch durch einen zu hohen Verbrauch im Körper.

Wer permanent müde ist und sich leistungsschwach und abgeschlagen fühlt, sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Kommen dann noch eine blasse Haut und brüchige Haare hinzu, deuten diese Symptome auf eine Blutarmut (Anämie), ausgelöst durch einen Eisenmangel, hin. Bei Kindern im Wachstum und bei Schwangeren kommt es relativ häufig zu einem Eisen-Defizit.

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Warum ist Eisen so wichtig?

Eisen wird vom Körper gebraucht, damit er rote Blutkörperchen bilden kann. Sie sind für den Transport von Sauerstoff wichtig, den sie von der Lunge zu den Organen transportieren. Besteht ein Eisenmangel, ist also auch ein Sauerstoffmangel vorhanden.

Ein Eisenmangel entsteht durch eine zu geringe Aufnahme dieses Metalls mit der Nahrung oder aber auch durch einen zu hohen Verbrauch im Körper. Von letzterem sind besonders häufig Frauen betroffen, die sich im gebärfähigen Alter befinden.

Der Arzt erkennt den Eisenmangel am Blutbild des Patienten. Dann, wenn der Hämoglobin-Wert (Hb) deutlich unter der Norm liegt, muss die Ursache unbedingt gefunden werden.

Aufklärung bringt eine Untersuchung im sogenannten Ganzkörperzähler (Biomagnetometer). Mit diesem Verfahren kann man den sporadischen Eisenmangel, beispielsweise hervorgerufen durch die monatliche Menstruation, von einem Eisen-Defizit, der durch eine kontinuierliche innere Blutung entsteht, unterscheiden. Eisenmangel tritt also auch dann auf, wenn unbemerkte Blutungen im Magen-Darm-Trakt stattfinden, etwa bei Magengeschwüren und Tumoren.

Hat man einen erhöhten Bedarf an Eisen, reicht es oftmals nicht aus, ihn mit der Nahrung zu decken. Männer benötigen normalerweise 1,5 Milligramm und menstruierende Frauen 2,5 Milligramm Eisen.

Es ist wichtig zu wissen, dass man mindestens das Zehnfache des Bedarfs an Eisen zu sich nehmen sollte, da das Metall nur sehr schwer vom Körper aufgenommen werden kann. Durch Vitamin C wird die Aufnahme jedoch verbessert, dagegen hemmen Cola, Kaffee, Tee und auch Milchprodukte die Verwertung von Eisen.

Rotes Fleisch und Fisch enthalten besonders viel Eisen, das auch sehr gut verwertbar ist. Bei den pflanzlichen Nahrungsmitteln gibt es auch einige Produkte, die besonders viel Eisen enthalten. Das sind Rote Beete, Nüsse, Hirse und weiße Bohnen. Mit Fleisch können pflanzliche Lebensmittel im Bezug auf den Eisengehalt aber nicht konkurrieren.

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