Sport und Krebstherapie

fahrrad-training
Krebs: Sport reduziert Nebenwirkungen der Therapie

Jetzt kostenlos Top-Angebote der Berufsunfähigkeitsversicherung anfordern >>

Dass regelmäßiger Sport zur Erhaltung der Gesundheit dient, ist nicht nur den begeisterten Freizeitsportlern hinlänglich bekannt. Jetzt weisen aktuelle Studien nach, dass kontinuierliche sportliche Betätigung sogar die Nebenwirkungen einer Chemotherapie reduzieren kann. Das vermeldet zumindest die Ärztezeitung in einem neuen Bericht. Danach sei es möglich, dass sich die Leistungsfähigkeit und das Selbstbewusstsein der Patienten durch regelmäßige Bewegung enorm verbessern könnten. Damit einher geht natürlich auch eine grundlegende Verbesserung der Lebensqualität. Darüber hinaus hat die körperliche Betätigung aber auch einen direkten Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung und der Heilung, und schließlich soll sie die Entstehung von Tumoren sogar reduzieren können.

Ergebnisse der Berliner Studien

Die Ergebnisse der Berliner Studien sind durchaus vielversprechend. Sie gehen davon aus, dass sportlich aktive Menschen ihr Krebsrisiko um rund 30 Prozent reduzieren können (Wir berichteten: Sport hilft bei Krebs; 9. Januar 2014). Wird aber dennoch eine Tumorerkrankung diagnostiziert, ist das Rückfallrisiko nachweislich geringer, wenn vor der Erkrankung eine regelmäßige sportliche Betätigung bestand. Und selbst Patienten, die erst nach der Diagnose mit leichtem Sport anfangen und ihren Lebensstil ändern, reduzieren die Gefahr eines Rückfalls und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dauerhaft gesund zu werden.

Biologischen Mechanismen unklar

Die biologischen Mechanismen sind bisher weitgehend unerforscht, allerdings wirkt sich die körperliche Aktivität auf das Gehirn und auf das gesamte Organsystem aus. Sie hilft dabei, das Körpergewicht zu halten, und sie hat sehr positive Auswirkungen auf die Psyche. Dies aber ist unmittelbar verantwortlich für den Zustand des Immunsystems und für den allgemeinen körperlichen Zustand.

Medizinisch betrachtet kommt es zu einer Anregung des Stoffwechselns und zur Veränderung des Hormonhaushalts, und es gilt außerdem ein direkter Zusammenhang zwischen der Bewegung und der Größe des Effekts. Sehr positiv ist offenbar ein kombiniertes Kraft- und Ausdauertraining, welches schon durch Schwimmen, Joggen und mittlere häusliche Arbeiten zu erzielen ist. Es bleibt das gute Gefühl, dass man selbst als Krebspatient seiner Erkrankung nicht hilflos ausgeliefert ist, sondern tatkräftig zur Gesundung beitragen kann.

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.