Schmerzmittel – Gefahr für Hobby-Sportler

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Wer regelmäßig und oft Schmerzmittel einnimmt, könnte Magenprobleme mit Erbrechen und Durchfall riskieren.

Hobby-Sportler leben oft gefährlich, denn sie greifen vor Wettbewerben häufig und leichtfertig zu Schmerzmitteln. Auch dann, wenn sie gar keine Schmerzen haben. Der Wunsch vielleicht ein wenig schneller oder etwas leistungsfähiger zu sein, treibt sie dazu. Außerdem sollen die Schmerzmittel dabei helfen eventuell auftretende Schmerzen oder einen Muskelkater bereits im Vorfeld zu unterdrücken. Man schätzt, dass etwa die Hälfte aller Hobby-Athleten so verfährt.

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Experten warnen ausdrücklich

Wer regelmäßig und oft Schmerzmittel einnimmt, könnte Magenprobleme mit Erbrechen und Durchfall riskieren. Es kann sogar zu einer Entzündung des Magens oder, im schlimmsten Fall, zu einem Magendurchbruch kommen.

Auch die Nieren werden durch zu viele Schmerzmittel sehr belastet, denn die Medikamente müssen über die Nieren wieder ausgeschieden werden. Da es bei sportlichen Aktivitäten durch das starke Schwitzen aber sowieso schon zu einer Dehydration des Körpers kommt, kann es passieren, dass die Nieren komplett versagen.

Wer vorbeugend Schmerzmittel zu sich nimmt, kann auch die Alarmsignale des Körpers nicht mehr registrieren. Schmerzen werden also nicht mehr rechtzeitig wahrgenommen. Dadurch können unter anderem bleibende Schäden am Bewegungsapparat entstehen, denn eine starke Überlastung wird ja nicht rechtzeitig bemerkt.

Auch die Fortschritte im Training können sich durch Einnahme von Schmerzmitteln verlangsamen, denn der Körper produziert weniger körpereigene Entzündungsleitstoffe und das Training ist dadurch weniger effektiv.

Aber auch andere Substanzen, wie etwa Aufputschmittel, kommen bei Hobby-Sportlern zum Einsatz. Das soll den Kreislauf anregen und die Leistung steigern. Wer sowieso schon Probleme mit dem Herzen hat, kann jedoch durch diese Mittel unter Umständen sein Leben riskieren.

Zwanzig Prozent sollen dopen

Unter den Hobby-Sportlern gibt es immer mehr, die dopen. Es sind immer häufiger auch Frauen, die vor dem Besuch im Fitness-Studio zu Mitteln greifen, um ihre Fettverbrennung anzukurbeln. Der ständige Leistungsdruck unserer heutigen Gesellschaft könnte an diesem Umstand eine große Mitschuld tragen.

Fazit
Leistungssteigernde Mittel ohne Nebenwirkungen gibt es nicht. Nur der Sport selbst kann einer Vielzahl von Erkrankungen vorbeugen und uns fit halten.

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