Scharf ist gesund – Aber nicht in Verbindung mit Alkohol

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Foto: ©iStock.com/Alexander Chernyakov
In einer aktuellen Studie wurde jetzt untersucht, wie sich diese scharfen Gewürze auf die Lebenserwartung von uns Menschen auswirken.

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Sie heißen Chilischoten, Peperoni, Pfefferschoten oder Chilis. Viele Namen für einen Scharfmacher, der so richtig Feuer in unsere Mahlzeiten bringt. Dies liegt an den, in Chili-Schoten enthaltenen, Capsaicinoiden. Sie wirken interessanterweise antioxidativ und können Entzündungen hemmen.

In einer aktuellen Studie wurde jetzt untersucht, wie sich diese scharfen Gewürze auf die Lebenserwartung von uns Menschen auswirken. Von den 500.000 Teilnehmern der Untersuchung gaben 31 Prozent an, nahezu täglich scharf zu essen. 57 Prozent der Probanden waren dem scharfen Essen nicht so zugeneigt und begnügten sich daher mit nur einer würzigen Speise pro Woche. Die restlichen zwölf Prozent der Teilnehmer konsumierten ein- bis fünfmal in der Woche scharfe Mahlzeiten.

Die, über Jahre durchgeführte, Studie belegte eindeutig, dass die Liebhaber der scharfen Küche ein 14 Prozent geringeres Sterberisiko hatten als die übrigen Beteiligten. Kam allerdings zusätzlich zum scharfen Essen Alkohol ins Spiel, erhöhte sich das Sterberisiko wieder. Noch ein anderer Aspekt der Studie war sehr interessant. Die Scharfesser litten nämlich deutlich weniger an schweren Krankheiten wie Krebs, koronarer Herzkrankheit und Erkrankungen der Atemwege.

Fazit
Die Studie liefert Hinweise dafür, dass scharfes Essen das Leben verlängern kann. Trotzdem mahnen die Forscher zur Vorsicht. Denn die durchgeführte Untersuchung war lediglich eine reine Beobachtungs-Studie. Es gibt viele weitere Faktoren, die nicht berücksichtigt wurden. Dazu gehören zum Beispiel der soziale Status und die sportlichen Gewohnheiten der Probanden. Diese könnten zusätzlich Einfluss auf das Ergebnis der Studie haben. Weitere Untersuchungen sind daher notwendig, um die Erkenntnisse zu untermauern.

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