Rote Ampel hohe Feinstaubbelastung

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Foto: ©iStock.com/kivoart
Eine Studie aus England zeigt, dass Pendler im Durchschnitt zwei Prozent ihrer Fahrzeit vor roten Ampeln zubringen und in dieser Zeit etwa 25% der Schadstoffe einatmen, die während der gesamten Fahrstrecke auf sie einwirken.

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Es sind nicht nur die Autofahrer, die an roten Ampeln wegen der hohen Feinstaubbelastung einer erheblichen Gefahr für ihre Gesundheit ausgesetzt sind. Das Gleiche gilt genauso für Radfahrer und Fußgänger, aber natürlich auch für die Menschen, die täglich auf den Bus oder die Straßenbahn angewiesen sind.

Eine Studie aus England zeigt zwar, dass Pendler im Durchschnitt nur zwei Prozent ihrer Fahrzeit vor roten Ampeln zubringen, in dieser Zeit aber ein Viertel der Schadstoffe einatmen, die während der gesamten Fahrstrecke auf sie einwirken. Denn gerade beim Anfahren an einer Ampel schnellen die belastenden Werte extrem nach oben. Es ist also nicht nur der Stress beim langen Warten an einer roten Ampel der belastet, sondern gleichzeitig bringt dieser Umstand auch erhebliche Risiken für die Gesundheit mit sich. Je mehr Feinstaub eingeatmet wird, umso mehr steigt die Gefahr Erkrankungen der Atemwege zu bekommen oder Herz-Kreislauf-Probleme zu provozieren. Bisher wurde diese Gefahr viel zu wenig beachtet, da sind sich die Experten einig. Hierzulande sterben tatsächlich etwa dreimal mehr Menschen vorzeitig durch Feinstaub von Abgasen als durch Verkehrsunfälle. Die Gefahr durch Einatmen von Feinstaub einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden oder eine Arterienverkalkung zu entwickeln steigt mit zunehmendem Verkehrsaufkommen deutlich. Aktuell vermutet man sogar, dass die Belastung durch Feinstaub auch die Entstehung von Diabetes begünstigen kann.

Wichtig!
Wer darauf achtet die Lüftung des Fahrzeugs beim Warten an einer roten Ampel geschlossen zu halten, kann die Belastung weit unter jene der Außenluft drücken.

Fazit
Immer mehr Fahrzeuge auf unseren Straßen sorgen für eine immer größer werdende Luftverschmutzung. An roten Ampeln sollte man daher unbedingt die Fenster des Fahrzeugs geschlossen halten, die Lüftung abstellen und nicht zu dicht an das vordere Fahrzeug heran fahren. Wer als Fußgänger oder Radfahrer unterwegs ist, sollte solche viel befahrenen Kreuzungen möglichst meiden, denn die Belastung durch Feinstaub im Straßenverkehr fordert jedes Jahr etwa 10.000 Tote allein in Deutschland. Um diese Zahl in Zukunft zu verringern, müssten die Ampelanlagen modernisiert werden, damit der Verkehr reibungsloser fließen kann.

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