Regelmäßiger Alkoholkonsum? Sport kann Schäden mildern

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Foto: ©iStock.com/Henk Badenhorst
Jetzt zeigt eine Studie, dass man die Schäden, die ein Zuviel an Alkohol auf Dauer im Körper anrichtet, durch Sport zumindest abmildern kann.

Alkohol tut unserer Gesundheit nicht gut. Wir wissen das und dennoch möchten wir auf das kühle Bier oder den vollmundigen Rotwein nur ungern verzichten. Jetzt zeigt eine Studie, dass man die Schäden, die ein Zuviel an Alkohol auf Dauer im Körper anrichtet, durch Sport zumindest abmildern kann. Durch Bewegung lassen sich vor allen Dingen Spätschäden, wie Krebs, deutlich minimieren.

Im Auftrag des British Journal of Sports Medicine wurde eine breit angelegte Studie durchgeführt, die das beweisen sollte. Dazu untersuchten und begleiteten die Forscher weit über 36.000 Menschen. Alle Probanden waren über 40 Jahre alt. Ihre Lebensgewohnheiten fielen jedoch sehr unterschiedlich aus. Einige der Teilnehmer waren außerordentlich sportlich, ein anderer Teil wiederum eher unsportlich und faul. Die sportlichen Probanden trainierten durchschnittlich mehr als zwei Stunden in der Woche.

Alle Teilnehmer wurden von den Wissenschaftlern über einen Zeitraum von über zehn Jahren betreut. Dabei stellte sich heraus, dass die Testpersonen ohne Sport und einem regelmäßigen Alkoholkonsum deutlich häufiger an Krebs verstarben als die sportlichen Probanden, die ebenfalls Alkohol zu sich nahmen. Die teilnehmenden Frauen tranken übrigens durchschnittlich acht bis zwanzig alkoholische Getränke pro Woche, bei den Männern lag der wöchentliche Konsum zwischen 21 und 49 Drinks.

Fazit:
Durch körperliche Aktivität kann man sich, trotz regelmäßigem Alkoholkonsum, vor gesundheitlichen Schäden etwas schützen. Das gilt für Frauen und Männer gleichermaßen. Besonders das Risiko Krebs oder Herz-Kreislauf-Krankheiten zu erleiden lässt sich durch Sport erheblich senken. Trotz dieser Tatsache raten die Forscher dennoch zu einem moderaten Alkoholkonsum. Mehr als acht alkoholische Getränke für Frauen und zwölf Drinks für Männer sollten es in der Woche nicht sein.

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Quelle: www.fem.com

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