Rauchen – vermeidbare Erkrankungen

Das Rauchen ungesund ist weiß mittlerweile jeder. Auch wenn immer wieder Beispiele hervorgeholt werden von Menschen die schon sehr alt sind und Rauchen, so ist und bleibt der Zigarettenkonsum sehr schädlich für die Gesundheit. Regelmäßig wenn die Zahl der am Zigarettenkonsum gestorbenen Menschen pro Jahr kommuniziert wurde, wird allen wieder bewusst wie tödlich das Rauchen tatsächlich ist. So auch nun wieder.

Jeden Tag sterben 300 Deutsche als Folge des Rauchens
Die Zahl die nun kommuniziert wurde regt zum nachdenken an. Auf das Jahr hochgerechnet sterben damit knapp 11.000 Menschen allein in Deutschland an den Folgen des Rauchens. Das Rauchen von Zigaretten ist damit die am häufigste vermeidbare Todesursache! Und dennoch rauchen immer noch etwa 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland. Vor dem Hintergrund des Wissens über die tödlichen Gefahren des Rauchens, ist es nur schwer nach zu vollziehen, weshalb immer noch ein Drittel der Erwachsenen nicht von der Zigarette lassen kann.

Erklärungsansätze Suchtverhalten Zigaretten

Während früher das Rauchen von Zigaretten noch als Ausdruck von Männlichkeit und Stärke galt, so hat sich hier das Bild stark gewandelt. Gerade wenn man sich Filme noch aus den 80er Jahren und den davor liegenden Jahren anschaut, fällt häufig auf, dass die positiv besetzten Hauptdarsteller gerne zur Zigarette greifen. Mit der Einsicht über die tödlichen Auswirkungen hat sich diese Darstellung völlig geändert. Mittlerweile gilt das Rauchen häufig als Angewohnheit der Schwachen und Verlierer. Doch ganz gleich welche Darstellung gerade vorherrscht, so handelt es sich einfach nur um eine Suchtkrankheit, welche sehr schädliche Auswirkungen hat. Wobei die Sucht nach Nikotin weniger körperlicher Natur sein dürfte als psychischer Natur. Während es bis vor einigen Jahren absolut gesellschaftsfähig war fast überall zu rauchen, so hat sich dies zumindest geändert. Damit ist zumindest der Druck gewachsen auf Zigaretten zu verzichten. Doch da es sich weitestgehend um eine Sucht handelt, ist dies für die meisten Betroffenen nicht so einfach. Dennoch sinkt der Anteil der Raucher kontinuierlich.

Rauchen nicht mehr angesagt

Es scheint beinahe so, als wäre das Rauchen ein schädliches Relikt der Vergangenheit. Mit dem Ende der Gesellschaftsfähigkeit (Verbot des Rauchens in Restaurants, Diskotheken etc.) und dem gewandelten Bild des Zigarettenkonsums, versuchen mehr und mehr Menschen von der Sucht los zu kommen (Informationen: Mit dem Rauchen aufhören). Gleichzeitig verliert das Rauchen gerade bei den Jugendlichen deutlich an Attraktivität. So rauchen nur noch rund 10% der Jugendlichen regelmäßig.

Druck auf Tabakindustrie und das Ende der rauchenden Gesellschaft

Der Druck auf die Tabakindustrie dürfte auch in den folgenden Jahren zunehmen. Die Kennzeichnung der Zigarettenpackungen mit Aussagen zu den Gefährdungen des Rauchens, dürfte vermutlich nur der Anfang von einer Reihe von Maßnahmen sein. Es ist bereits heute vorstellbar, dass die Politik zukünftig versuchen könnte, die Packungen in Einheitspackungen ohne jegliches Branding oder Marketingpotential daher kommen zu lassen.

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