Psychologie

 

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Macht Stress egoistisch?

Stress macht egoistisch. Das haben Forscher aus Wien und Danzig nun durch umfassende Untersuchungen an Meeresvögeln festgestellt. Auf Menschen kann das Forschungsergebnis allerdings nicht ohne weiteres übertragen werden.

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Depressionen machen auch das Herz krank

Forscher haben jetzt gezeigt, dass Depressionen, besonders bei Männern, ein deutliches Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellen. Es ist vergleichbar mit den klassischen Risikofaktoren. Hierzu gehören Übergewicht und erhöhtes Cholesterin. Noch höher als durch Depressionen ist die Gefahr für den Organismus nur noch durch Bluthochdruck und Rauchen.

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WSI-Studie: Psychische Erkrankungen weiter auf dem Vormarsch

Hoher Leistungsdruck ist die häufigste Ursache für psychische Erkrankungen. Diese Erkenntnis ist nicht neu, doch sie wird durch eine aktuelle Studie einmal mehr bestätigt. Gleichzeitig sind gut ein Drittel aller Fälle der Berufsunfähigkeit heute auf psychische Erkrankungen wie dem Burnout oder Depressionen zurück zu führen.

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Dankbarkeit als probates Mittel gegen Stress

Die Hirnforschung zeichnet ein sehr machtvolles Bild vom menschlichen Gehirn. Der Neurobiologe Gerald Hüther ermuntert seine Leser deshalb, den Schritt vom Hirnbesitzer zum Hirnbenutzer zu wagen (vgl. Gerald Hüther (2015): „Etwas mehr Hirn, bitte: Eine Einladung zur Wiederentdeckung der Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten“). Wie das funktioniert?

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Die Macht der Farben auf die Psyche

Farben haben Einfluss auf unsere Psyche, aber auch auf das Empfinden von Temperaturen. Jede Farbe hat ihre ganz individuelle Wellenlänge und Energie. Sie übertragen beides auf den menschlichen Körper. Das geschieht mit Hilfe der Augen, aber auch über die Haut.

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Entsteht Hypochondrie schon im Kindesalter?

Das Psychologische Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat dieses Phänomen nun genauer untersucht. Dabei stellten die Forscher fest, dass mehr als sieben Prozent der deutschen Bevölkerung an ausgeprägter Angst vor Krankheiten leiden.

 

Gehirn – Tipps für eine bessere Funktion!
 
Studie Eins - Idealgewicht ist ideal für das Gehirn!
 
Der menschliche Körper funktioniert nicht ohne das Gehirn. Damit es möglichst lange eine optimale Leistung erbringt, muss man etwas tun.
 
Im Alter Kalorien zu reduzieren bedeutet gleichzeitig auch das Gedächtnis zu stärken. Das ergab eine Untersuchung die Wissenschaftler der Universität Münster durchgeführt haben. Wer jedoch glaubt, durch übermäßigen Verzehr ungesättigter Fettsäuren, die in Nüssen, Fisch oder Olivenöl vorkommen, seine Erinnerungsfähigkeit zu verbessern, der irrt. 50 Probanden im Alter von durchschnittlich 60 Jahren wurden in drei Gruppen eingeteilt. Gruppe eins senkte die Kalorien-Zufuhr um ein Drittel, die Gruppe zwei ernährte sich weiterhin mit gleichbleibender Kalorien-Anzahl, erhöhte aber den Anteil an ungesättigten Fettsäuren um zwanzig Prozent. Die dritte Gruppe war lediglich eine Kontrollgruppe, die gar nichts an der täglichen Ernährung änderte. Nur in der Gruppe, welche die Kalorien reduziert hatte, besserte sich das Erinnerungsvermögen um zwanzig Prozent. Gleichzeitig sanken bei diesen Teilnehmern auch die Insulin-Werte und die Entzündungs-Parameter.
 
Studie Zwei!
Vitamine - Sie helfen dem Gehirn nicht auf die Sprünge!

 
In einer weiteren Studie wurde geprüft, ob Vitamine den Alterungs-Prozess verzögern können. Dabei wurde Folsäure plus Vitamin B6 und B12 verabreicht, um zu sehen, wie sich das auf den geistigen Zustand auswirkt. Das Ergebnis zeigte keine Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit. Man kann also sagen, dass Vitamin-Kuren nicht geeignet sind, den geistigen Abbau zu verhindern.
 
Studie Drei!
Sport bewegt auch das Gehirn!

 
Die dritte Studie wurde von Wissenschaftlern der amerikanischen Universität Illinois durchgeführt. Dafür wurden 259 Schüler beobachtet. Das Ergebnis dieser Studie zeigte, dass schon eine halbe Stunde Sport am Tag die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit deutlich erhöht. Bei älteren Menschen tut es auch eine halbe Stunde zügiges Gehen. Man nimmt an, dass Sport den Nervenzellen hilft, dichte Netzwerke zu formen. Diese lassen das Gehirn wesentlich effizienter und auch schneller arbeiten und zwar in den Bereichen, die für Lernprozesse und Erinnerungsvermögen zuständig sind.
 
Auch wenn der positive Effekt sich schnell einstellt, muss geistige Fitness permanent gut gepflegt werden, denn die Nervenzellen schrumpfen wieder, wenn man dauerhaft faul wird.
 
Studie Vier!
Man denkt, wie man isst!

 
Übergewicht lässt auch das Gehirn leiden. Unsere fett- und zuckerreiche Ernährung sorgt für ungünstigen Veränderungen der Nervenzellen und führt zu einer Verschlechterung des Lernvermögens. In Studien wurde deutlich, dass Übergewicht das Hirnvolumen reduziert. Das Risiko Demenz zu bekommen erhöht sich für dicke Menschen gleich um das Vierfache.
 
So ernähren Sie Ihr Gehirn richtig!
 
- Regelmäßig Fisch essen
- Mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus Olivenöl, Rapsöl, Leinöl
- Moderater Alkoholgenuss
- Viel frisches Obst und Gemüse genießen
- Nur wenig Fleisch essen
- Wenig Milchprodukte konsumieren
- Stark zuckerhaltige Getränke und Süßigkeiten meiden
 

Bittere Nahrungsmittel und Psychologie

 
Wer bitter schmeckende Nahrungsmittel und Getränke bevorzugt, hat angeblich eher eine Neigung zu psychopathischem und sadistischem Verhalten. Im Gegensatz zu Personen, die gerne Süßes, Salziges oder Saures zu sich nehmen, scheinen die Bitter-Liebhaber für psychische Erkrankungen dieser Art eher in Frage zu kommen. Diese Behauptung stammt von Wissenschaftlern der Universität Innsbruck. Während einer Studie fiel ihnen auf, dass bestimmte Persönlichkeitszüge mit einer Vorliebe für bittere Lebensmittel, wie starken, schwarzen Kaffee, dunkle Schokolade oder dunkle Bier-Sorten einhergehen.
 
953 Teilnehmer stellten sich für die Studie zur Verfügung und ließen sich zu ihren bevorzugten Geschmacksrichtungen testen. Gleichzeitig stellte man ihnen Fragen zu ihrer Persönlichkeit. So ließ sich das jeweilige Aggressionspotenzial ermitteln. Ein durchgeführtes Quiz gab zudem Aufschluss über die emotionale Stabilität der Probanden, ihre Bereitschaft Kompromisse einzugehen sowie ihre Gewissenhaftigkeit. Auch auf sadistische, narzisstische und psychopathische Züge wurde dabei geachtet.
 
Das Ergebnis der Untersuchung soll zeigen, dass Menschen mit einer Vorliebe für bittere Lebensmittel dazu neigen ein psychopathisches, aggressives oder sadistisches Verhalten zu entwickeln. Bitterstoffe und eine dunkle Persönlichkeit hängen, so zeigt es zumindest die Studie, anscheinend eng miteinander zusammen.
 
Da die Entwicklung einer Persönlichkeit so außerordentlich kompliziert ist, kann man sie natürlich nicht nur von einer Vorliebe für bestimmte Nahrungsmittel abhängig machen. Viele biologische und psychologische Faktoren spielen dabei mindestens eine ebenso wichtige Rolle.
 
Das gibt dennoch zu denken!
 
Viele Tiere rühren keine bittere Nahrung an. Sie setzen den bitteren Geschmack mit Gefahr und Bedrohung gleich.