Medizin

 

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Alternativmedizin: Das bessere Schmerzmittel?

Jetzt haben deutsche Forscher entdeckt, dass alternative Heilmethoden wie eine Physiotherapie auf lange Sicht betrachtet mindestens den gleichen Effekt haben wie hochwirksame starke Medikamente. Betrachtet man die erheblichen Nebenwirkungen solcher Arzneimittel, ist das für alle Betroffenen eine wirklich gute Nachricht.

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Meta-Studie der Charité zu Schmerzmitteln

Viele Schmerzpatienten nehmen starke Schmerzmittel über Jahre ein, sie kommunizieren es nur nicht. Der Hintergrund: Allgemeinmediziner und Angehörige warnen geradezu routiniert vor a) einer möglichen Abhängigkeit und b) der angeblich nachlassenden Wirkung bei der Einnahme über längere Zeiträume. Beides ist wohl weniger bedenklich als allgemein angenommen, wie die zur Charité gehörenden Forscher in ihrer umfangreichen Meta-Analyse nachwiesen.

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Zeitumstellung gefährdet Herzpatienten

Seit dem Jahr 2006 misst die Deutsche Angestellten Krankenkasse die Zahl der Herzpatienten mit akuten Problemen nach den beiden Zeitumstellungen im Frühjahr und Spätherbst. Die Folgen sind nun statistisch belegt: 25 Prozent mehr Aufnahmen verzeichnen die kardiologischen Stationen bis zu drei Tagen nach der Umstellung. Es handelt sich überwiegend um Patienten mit vorgeschädigtem Herzen und einer entsprechenden Krankengeschichte.

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Big Data und die Krankenakten

Immer mehr Daten fallen im Gesundheitswesen an, immer komfortabler werden sie verwaltet. Patienten profitieren zweifellos davon, denn wenn sie zum Notfall werden und ihre elektronische Versicherungskarte bei sich tragen, können sie sofort richtig versorgt werden. Doch die Datensammelwut – Big Data – hat auch Schattenseiten.

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Medizin: Zu wenig Frauen in den Chefetagen

Nicht nur in der Wirtschaft oder in der Politik, auch in der Medizin sind Frauen in Chefetagen zu selten zu finden. Das konstatieren deutsche Ärztevertreterinnen zum wiederholten Mal anlässlich des 103. Weltfrauentages am 8. März 2014. Dennoch lehnen sie mehrheitlich eine Quotierung ab, vielmehr suchen sie die Schuld bei sich selbst

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Neue Studie zu Risiken der späten Vaterschaft

Im Fachblatt „JAMA Psychiatry“ veröffentlichte das Forscherteam unter Leitung von Brian D’Onofrio (Indiana University) belastbare und sehr beunruhigende Fakten. Demnach steigen die Risiken bei einem Zeugungsalter des Vaters jenseits des 45. Lebensjahres gegenüber jungen Vätern (20 bis 24 Jahre) signifikant.

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Studie warnt vor Überdosierung mit Vitaminpräparaten

Es sind beängstigende Zahlen, die die Studie des Instituts jetzt offenbart. 54 Prozent der Frauen und 34 Prozent der Männer über 64 Jahren nehmen nahezu täglich Vitamine und Mineralstoffe zur Ergänzung der täglichen Ernährung ein. Dabei werden die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit empfohlenen Höchstmengen pro Tag aber häufig überschritten. Rund 20 Prozent der Frauen und über ein Drittel der Männer nehmen täglich zu viel Magnesium zu sich, auch Vitamin E wird zu oft und in zu großen Mengen konsumiert.

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Resistente Bakterien: Wirkstoff entdeckt?

Die Anzahl resistenter Bakterien nimmt seit Jahren in einem erheblichen Maße zu, doch nun scheint amerikanischen Forschern der Durchbruch gelungen zu sein: Offenbar wurde eine Substanz gefunden, die auch Bakterien tötet, welche bisher als resistent gegen Antibiotika galten.