Psychisch kranke Kinder durch Luftverschmutzung

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Foto: ©iStock.com/Pamela Moore
Steigt die Luftverschmutzung auch nur geringfügig weiter an, würden sich die psychischen Krankheiten und Auffälligkeiten, gerade bei Kindern, deutlich erhöhen.

Viele Studien warnen aktuell vor den immer ausgeprägteren Folgen durch die zunehmende Luftverschmutzung. Sie löst Asthma, Bronchitis und Schlaganfälle aus und belastet die Psyche der Kinder.

Es ist bereits heute sicher, dass die Verschmutzung unserer Luft das größte ökologische Risiko für die Gesundheit darstellt. Das sagte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits im Jahr 2012. Seitdem werden immer mehr Gesundheitsrisiken entdeckt.

Durch Luftverschmutzung außerhalb geschlossener Räume sind im Jahr 2010 drei Millionen Menschen weltweit gestorben. Man rechnet damit, dass es im Jahr 2060 zwischen sechs und neun Millionen Tote pro Jahr geben wird. China und Indien leiden besonders darunter.

Schon heute kommt es immer häufiger zu Erkrankungen der Atemwege. Kinder sind davon besonders oft betroffen. In nur dreißig Jahren werden dreimal mehr Kinder an Asthma und Bronchitis leiden als heute. Darunter wird auch ihre Arbeitskraft leiden und Krankenhausaufenthalte werden dadurch um dreißig Prozent öfter notwendig sein. Das hat dann natürlich auch massive Folgen für die Wirtschaft.

Eine Lösung des Problems ist jedoch nicht in Sicht. Dabei wären nur ein paar grundsätzliche Ansätze nötig. Wichtig wären Partikelfilter und sauberere Verbrennungsmotoren mit mehr Effizienz. Sie könnten helfen den Ausstoß von Schadstoffen zu reduzieren. Dringend nötig wären aber auch Standards für Luftqualität. Abgasgrenzwerte müssten festgelegt werden und es sollten Steuern auf die Luftverschmutzung erhoben werden.

Steigt die Luftverschmutzung auch nur geringfügig weiter an, würden sich die psychischen Krankheiten und Auffälligkeiten, gerade bei Kindern, deutlich erhöhen. Ganz besonders durch Stickstoffdioxid der Abgase im Straßenverkehr wäre das der Fall.

Bereits im Jahr 2008 hatten Forscher auf einen Zusammenhang zwischen Autismus und Lernstörungen im Hinblick auf Luftverschmutzung hingewiesen. Eine hierzu durchgeführte Studie belegte, dass Luftverschmutzung eine schädliche Auswirkung auf das Gehirn von Kindern und auch Erwachsenen haben kann.

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Quelle: www.wiwo.de

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