Pflegestufen Pflegeversicherung

In der Pflegeversicherung unterscheidet man drei Pflegestufen. Die Pflegestufe I steht für erheblich Pflegebedürftige. Darunter fallen Personen, die für ihre körperliche Pflege, für ihre Ernährung und allgemeine Bewegungen bei mindestens zwei Verrichtungen aus mindestens einem Bereich einmal täglich oder häufiger eine Hilfestellung benötigen. Hinzu kommt mehrfache wöchentliche Hilfe bei hauswirtschaftlichen Versorgungen.

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Die Pflegestufe II umfasst die Schwerpflegebedürftige. Das sind Personen, die mindestens dreimal pro Tag zu unterschiedlichen Zeiten und mehrfach pro Woche Unterstützung benötigen, wenn sie sich pflegen, wenn sie sich ernähren oder sich bewegen. Die Pflegestufe III deckt die Schwerstpflegebedürftigen ab, die rund um die Uhr und nachts eine Versorgung brauchen. Wird die Pflegestufe III weit überschritten, spricht man von einer Härtefallregelung, die die Gewährung weiterer Leistungen ermöglicht. Die finanziellen Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung unterscheiden sich nach den drei Pflegestufen. Außerdem variieren sie in Abhängigkeit von der erforderlichen ambulanten, stationären und teilstationären Betreuung.

In der privaten Pflegeversicherung sieht es ähnlich aus. Auch sie bietet je nach Pflegestufe differierende Leistungen an. Immer aber wird in der Pflegestufe I am wenigsten gezahlt, in der Pflegestufe III gibt es die höchste Leistung.

Ob die Leistungen der Pflegeversicherung im Fall der Bedürftigkeit ausreichend ist, kann Ihnen ein Pflegeversicherungsspezialist kompetent beantworten.

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