Private Krankenversicherung Angestellte

Private Krankenversicherung Angestellte:
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Private Krankenversicherung Angestellte: Hier finden Sie umfassende und aktuelle Informationen für Angestellte in der PKV.
Die Möglichkeiten zum Zugang für die Private Krankenversicherung für Angestellte und Arbeitnehmer haben sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verändert. Nachdem normalerweise lediglich die Höhe der Versicherungspflichtgrenze variierte, gab es letztendlich eine komplette Abkehr von den bisherigen Regelungen zu den Zugangsmöglichkeiten in die PKV.

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Früher musste noch dreimal hintereinander das Angestellteneinkommen die Versicherungspflichtgrenze überschreiten, damit ein Wechsel in die private Absicherung möglich war. Nun ist ein einmaliges Überschreiten der Versicherungsgrenze für die Private Krankenversicherung Angestellte bereits ausreichend, um sich privat zu versichern. Damit wurde die private Krankenversicherung, nun für deutlich mehr Menschen aus dem Angestelltenverhältnis zugänglich. So das Einkommen von Angestellten die Mindesteinkommensgrenze überschreitet, können Arbeitnehmer entscheiden ob sie sich freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse versichern oder in eine private Krankenversicherung wechseln.

Private Krankenversicherung Angestellte Einkommensgrenze

Die Einkommensgrenze im Bereich der privaten Krankenversicherung bedeutet, dass bis zum Erreichen dieser Grenze ein Angestellter in der gesetzlichen Krankenkasse versichert sein muss und der Versicherungspflicht unterliegt. Die Einkommensgrenze steht für das Bruttoarbeitsentgelt, das er jährlich erzielt. Verdient er mehr als dieses Bruttoarbeitsentgelt, kann er sich freiwillig gesetzlich oder privat krankenversichern. Der Begriff der Einkommensgrenze wird auch mit der Versicherungspflichtgrenze gleichgesetzt. Diese Versicherungspflichtgrenze ist daher in erster Linie für Angestellte, welche die Mitgliedschaft in der PKV (Krankenvollversicherung) anstreben von Relevanz.

Krankenversicherungspflicht und Einkommensgrenze
Seit Januar 2009 besteht in Deutschland die Pflicht zur Krankenversicherung. Grundsätzlich sind Arbeitnehmer und ihre Familienangehörigen ohne eigenes Einkommen solange in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, solange ihr jährliches Einkommen unterhalb der Einkommensgrenze liegt. Zur Berechnung dieser Einkommensgrenze werden alle monatlichen Einkommen sowie die regelmäßigen zusätzlichen Leistungen des Arbeitgebers herangezogen wie das Weihnachts- oder das Urlaubsgeld. Arbeitnehmer mit einem Bruttoarbeitsentgelt, das die Einkommensgrenze übertrifft, können sich frei entscheiden, ob sie freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben oder die Private Krankenversicherung Angestellte wählen.

Die Möglichkeit, ganz auf eine Krankenversicherung zu verzichten, besteht durch die Versicherungspflicht nicht mehr. Nicht der Einkommensgrenze unterliegen Selbständige, Freiberufler und Beamte. Sie haben immer die Wahl zwischen der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten. Insgesamt sind rund 90 Prozent der Bevölkerung in Deutschland Mitglieder der gesetzlichen Kassen.

Die Einkommensgrenze wird jedes Jahr von der Bundesregierung neu festgelegt. Das geschieht in Abhängigkeit von der Entwicklung der Einkommen des Vorjahres. In der Regel ist ein leichter Anstieg für die Private Krankenversicherung Einkommensgrenze pro Jahr zu erwarten.

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Hinweise und Tipps Private Krankenversicherung Angestellte

Der Wechsel in die private Krankenversicherung will gut überlegt werden, denn er kann nur noch rückgängig gemacht werden, wenn das Entgelt wieder auf einen Wert unterhalb der Pflichtgrenze sinkt. Unter Umständen ist die gesetzliche Krankenversicherung die kostengünstigere Alternative, wenn in der Familie Angehörige ohne Einkommen zu versichern sind. Gleiches gilt, wenn man aufgrund von gesundheitlichen Problemen mit einem Risikozuschlag rechnen muss. Er würde den Beitrag in der PKV maßgeblich in die Höhe treiben.

Ist aber die private Krankenversicherung die passende Variante, haben Angestellte weitreichende und individuelle Möglichkeiten, sich zu versichern. Vom günstigen Einsteigertarif bis zum hochwertigen Premiumtarif ist alles machbar. Damit kann der Versicherungsschutz so gestaltet werden, wie es den Möglichkeiten des Versicherten entspricht.

Tendenziell bietet sich für Angestellte ein hochwertiger Schutz mit einer geringen Selbstbeteiligung an. Er führt zwar zu einem höheren Beitrag, doch dieser wird zu einem Teil durch den Anteil des Arbeitgebers zur Krankenversicherung aufgefangen.

Private Krankenversicherung Angestellte und der Arbeitgeberzuschuss
Angestellte, welche die Wahl haben zwischen der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung und der PKV, profitieren außerdem von einem Zuschuss des Arbeitgebers, der so hoch ausfällt wie der Zuschuss in der GKV. Damit haben Angestellte nur einen überschaubaren Eigenanteil zu tragen. Das aber gibt ihnen die Möglichkeit, einen sehr hochwertigen Versicherungsschutz mit geringer Selbstbeteiligung zu vertretbaren Kosten zu finden.

PKV Tarife und Leistungen für Angestellte

Die Private Krankenversicherung Angestellte besitzt ein weit gefasstes Spektrum an Tarifen für Angestellte. Ob Kompakttarif mit einem ambulanten, stationären und dentalen Bereich oder modulares System mit einzelnen Bausteinen – als Angestellter hat man die Wahl zwischen unzähligen Tarifen und hervorragenden Gesellschaften.

Bezüglich der Leistung kann die stationäre Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer ebenso in Frage kommen wie eine Heilpraktikerbehandlung, welcher in der GKV immer aus eigener Tasche zu zahlen sind.

In jedem Fall muss die PKV aber ergänzt werden um eine Tagegeldversicherung – damit bei längerer Krankheit ein Krankentagegeld als Lohnersatzleistung gezahlt wird.

Die Vorteile der privaten Krankenversicherung für Arbeitnehmer

Die private Absicherung hat einige Vorteile gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung. Gerade die Individualität macht die privaten Anbieter so interessant. Während die gesetzlichen Kassen beispielsweise die Beiträge nach einheitlichen Beitragssätzen berechnet, ist die Beitragshöhe bei den privaten abhängig von zahlreichen persönlichen variablen. Diese können das Alter oder der Gesundheitszustand aber auch die gewählten Leistungen sein. Insbesondere die Auswahl an möglichen zusätzlichen Leistungen sind hier interessant. Ob Sehhilfen, Zahnzusatzleistungen oder die Kostenübernahme bei alternativen Behandlungsmethoden, die Auswahl ist riesig. Daneben sind aber auch die Sparpotentiale wichtig und dementsprechend gibt es mittlerweile viele günstige Tarife in der privaten Krankenversicherung.

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