Private Krankenversicherung als Wahlsieger 2013?

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Keine starken Veränderungen für die private Krankenversicherung und das Gesundheitssystem in der kommenden Legislaturperiode erwartet.

Schon in der ersten Woche nach der Bundestagswahl 2013 war in der Presse eine interessante Berichterstattung zur potenziellen Entwicklung in der privaten Krankenversicherung zu verzeichnen. Offenbar geht die Presse nicht davon aus, dass in der nächsten Legislaturperiode gravierende Änderungen zu erwarten sind. Das dürfte bei dem einen oder anderen Versicherer der PKV, bei ihren Angestellten, doch auch bei den Versicherten der PKV zu einer enormen Erleichterung geführt haben. So dürfte die von der Opposition in den vergangenen Monaten so vehement geforderte Bürgerversicherung nun erst einmal keine Mehrheit im Land finden. Auch die Abschaffung des geteilten Systems der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung dürfte vom Tisch sein.

Bisher waren Gesundheitsexperten nicht nur von einem Verlust von über 100.000 Arbeitsplätzen durch eine Bürgerversicherung ausgegangen, sondern auch von einer massiven Verschlechterung und einer deutlichen Verteuerung der medizinischen Versorgung, wenn man auf eine Einheitsversicherung abstellt. Mit der zu erwartenden Regierung unter der Führung der CDU sollte die Krankenversicherung also zukünftig deutlich mehr Planungssicherheit haben. Trotzdem ist eine Reform der privaten Krankenversicherung wohl unausweichlich. Angesichts der zu erwartenden Stabilität können sich gesetzlich Versicherte dennoch mit dem Gedanken an einen Wechsel in die PKV beschäftigen, sofern diese Entscheidung in der Vergangenheit relevant wurde. Ob die GKV oder die PKV allerdings die bessere Alternative ist, muss immer im Einzelfall und unter Betrachtung der familiären und finanziellen Situation betrachtet werden.

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