Private Krankenversicherung im Alter: Ein Fall für die Altersvorsorge

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Private Krankenversicherung im Alter: Das Anlaysehaus KVpro.de hat sich die Situation auf dem Markt genauer angesehen und kommt zu überraschenden Ergebnissen.

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Die private Krankenversicherung ist für ältere Versicherte zu teuer, so dass sie ab dem Rentenalter kaum noch tragbar ist: Diese Aussage hört man häufig. Glaubt man aktuellen Medienbereichten, haben ältere Versicherte tatsächlich das Problem, ihre Beiträge spätestens mit dem Eintritt in die Rente nicht mehr bezahlen zu können. Der größte Vorwurf an die private Krankenversicherung lautet, dass die Beiträge in jungen Jahren günstig sind, um dann stark anzusteigen. Jetzt hat sich das Anlaysehaus KVpro.de die Situation auf dem Markt etwas genauer angesehen und kommt zu überraschenden Ergebnissen. Es zeigt sich nämlich, dass die Probleme der älteren Generation nicht immer in der PKV begründet sind. Häufiger ist es die individuelle Situation des Einzelnen, die für PKV-Versicherte zum Problem wird. Die wichtigste Ursache liegt offenbar darin, frühzeitig für das Alter vorzusorgen.

Wenn Versicherte von der GKV in die PKV wechseln, möchten sie häufig an Beiträgen sparen. Wer nämlich ein hohes Einkommen bezieht und freiwillig gesetzlich versichert ist, muss mit einem Beitrag von etwa 750 Euro im Monat rechnen, sofern Kinder zu versichern sind und wenn ein Zusatzbeitrag anfällt. Beim Abschluss einer PKV kann ein 35 Jahre alter Kunde dagegen mit einem Monatsbeitrag von 550 Euro sehr gut versichert sein. Das klingt natürlich nach einem reizvollen Geschäft.

Eine private Krankenversicherung sollte man aber nie aufgrund der Kosten abschließen, sondern immer auf die Leistungen achten, argumentieren die Analysten. Sie gehen davon aus, dass es sich spätestens im Alter rächt, wenn man die GKV in jungen Jahren aus finanziellen Gründen verlassen hat. Die Analysten empfehlen deshalb, beim Wechsel in die private Krankenversicherung genau zu überlegen, ob man sich die private Versicherung leisten kann und will. Ist das der Fall und will man auch im Alter sehr gut medizinisch versorgt sein, ist die private Krankenversicherung immer die bessere Alternative. Dann allerdings sollte eine ordentliche Altersvorsorge aufgebaut werden, damit ein hoher PKV-Beitrag nicht zwangsläufig zu finanziellen Problemen führt.

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