Private Krankenversicherung: Debeka mit höchsten Zuwachs

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Foto: ©iStock.com/kivoart
Debeka erneut Sieger nach PKV-Zuwächsen im Jahr 2016 – sie hat um knapp 30.000 Vollversicherte zugelegt.

Rund 30 Prozent der privaten Krankenversicherer konnten ihren Bestand an Vollversicherten im Jahr 2016 weiter ausbauen.

Die Debeka ist erneut der Gewinner nach Nettozuwachs. Sie bleibt der größte Anbieter auf dem Markt. Die DKV hatte wieder das stärkste Minus zu vermelden. Das geht aus den aktuellen Zahlen im Map-Report hervor.

Die Zahl der Krankenvollversicherten ist im Jahr 2016 nach Aussage des PKV-Verbands schon zum fünften Mal gesunken. Der Rückgang betrug 17.300 Versicherte, die Zahl der Vollversicherten liegt nun bei 8,77 Millionen. Das Minus war allerdings geringer als im Jahr davor. Der Fachverband begründet das damit, dass der Abwärtstrend in der Vollversicherung als dem Kerngeschäft der privaten Versicherer offenbar unterbrochen sei. Im zweiten Halbjahr 2016 sei es zum ersten Mal seit mehreren Jahren gelungen, einen positiven Nettozugang zu erzielen. Auffallend ist allerdings die sehr unterschiedliche Entwicklung, die die einzelnen Gesellschaften nehmen, wie die Map-Report-Reaktion mit gerade veröffentlichten Daten belegt.

Aus einer Vorabveröffentlichung zur Bilanzanalyse der privaten Krankenversicherung im Jahr 2016 geht hervor, dass nur 13 der 32 geprüften Gesellschaften einen Zuwachs ausweisen. Die Debeka ist erneut der Gewinner, sie hat um knapp 30.000 Vollversicherte zugelegt. Die Continentale kommt mit einem Zuwachs von 20.000 Mitgliedern auf den zweiten Rang. Dieser Effekt entstand durch die Verschmelzung mit der früheren Mannheimer Krankenversicherung. Auch bei der HanseMerkur, der HUK-Coburg, der Signal und der AXA wurden erhebliche Zuwächse beobachtet.

Die DKV und die Central waren dagegen die Verlierer am Markt. Die Central hat ihren Rückgang erheblich verringert, sie verlor aber immer noch über 11.000 Vollversicherte. Auch die Allianz musste mit 10.000 Vollversicherten einen deutlichen Rückgang verschmerzen. Weiterer Verlierer waren die Versicherungskammer Bayern, die Bayerische Beamtenkrankenkasse, die Gothaer und die LKH.

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