Private Krankenversicherung – Debeka baut Führung weiter aus

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Die Debeka hat ihre Spitzenposition weiter behauptet und nach absoluten Einnahmen gerechnet den höchsten Zuwachs zu verzeichnen.

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Der neueste Map-Report belegt, was Branchenexperten bereits erwartet hatten: Im Zeitraum von 2009 bis 2014 hat die PKV-Branche ihre Bruttoeinnahmen um über 15 Prozent erweitert. Die Debeka hat im Vergleich ihre Spitzenposition weiter behauptet und sogar noch untermauert, sie hat nach absoluten Einnahmen gerechnet den höchsten Zuwachs zu verzeichnen. Die R+V gewinnt dagegen nach prozentualen Einnahmen. Bei der Signal sieht es dagegen anders aus, sie hat das niedrigste Wachstum bei prozentualer Betrachtung zu verzeichnen.

Im Geschäftsjahr 2014 konnten die privaten Krankenversicherer ihre Beitragseinnahmen auf über 36,1 Milliarden Euro ausbauen, das entspricht einem Zuwachs von 0,8 Prozent. Über 66 Prozent der Anbieter haben ein Wachstum zu verzeichnen, nur ein Drittel musste Einbußen verkraften. Die Debeka bleibt nach verdienten Bruttobeiträgen eindeutig Marktführer, ihr Vorsprung auf die DKV macht fast 500 Millionen aus. Er ist allein im Betrachtungszeitraum um 140 Millionen gewachsen. Noch im Jahr 2009 lag die DKV übrigens mit einem Vorsprung von 150 Millionen an der Spitze, in der Zwischenzeit ist die Debeka an ihr vorbei gezogen. Die HanseMerkur gehört ebenfalls zu den Kandidaten mit einem überraschend starken Wachstum, sie hatte im Beobachtungszeitraum einen Anstieg der Bruttoeinnahmen um 420 Millionen Euro zu verbuchen. In der Rangliste der umsatzstärksten Gesellschaften hat sie sich um vier Plätze auf Rang 12 verbessert.

Die Bruttobeiträge stiegen über die gesamte Branche betrachtet um 15,5 Prozent, bei allen Versicherern war ein Zuwachs zu verzeichnen. Diese lagen bei immerhin acht Gesellschaften aber nur im einstelligen prozentualen Bereich. Die Signal und die Inter hatten das geringste Wachstum mit unter zwei Prozent. Über zwei Prozent machte der Zuwachs dagegen bei der Allianz aus, die Central hatte eine Beitragsveränderung von drei Prozent auszuweisen. Das größte Beitragsplus zeichnete sich bei der R+V ab, auf den nächsten Plätzen folgten die Mecklenburgische, die Ergo Direkt und die DEVK. Die Debeka verbesserte sich hier um 20 Prozent.

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