Private Krankenversicherung Beitragsänderungen 2017

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Foto: ©iStock.com/kivoart
Erste Versicherer der privaten Krankenversicherung mit Beitragsanpassungen 2017.

Vor wenigen Tagen sorgte ein Zeitungsbericht für Aufregung, nach dem Versicherte in der privaten Krankenversicherung zum Jahreswechsel wieder mit gravierenden Beitragssteigerungen rechnen müssen. Von Anhebungen im zweistelligen prozentualen Bereich war die Rede. Jetzt geben die ersten Versicherer ihre neuen Beiträge für das kommende Jahr bekannt. Wie in jedem Jahr ändern sich Versicherungsprämien für Bestands- und für Neukunden. Trotzdem gibt es weiterhin viele Versicherer, die ihre Beiträge konstant halten bis zum Jahresende 2017.

Nach ersten Tendenzen passt die Barmenia einige Tarife an. Dazu gehören der easyflex start2 und der easyflex start2+ für männliche Bestandskunden. Bei Neukunden erhöhen sich die Prämien für den einsA expert3, den einsA prima 1/2/3 und den einsAprima2+. Die Tarife der eins-Reihe wurden mit einer Beitragsgarantie bis zum Jahresende 2017 belegt.

Die Gothaer lässt viele Tarife stabil, so zum Beispiel der MediClinic U. Anpassungen gibt es bei Tarifen aus der alten Welt wie dem MediClinic, dem MediVita Z90 und dem MediNatura P. Für Neukunden sollen Tarife sogar günstiger werden. Dazu gehören der MediComfort, der MediMPlus und der MediClinic 2.

Die Hallesche zieht Neukunden mit geringeren Beiträgen für den Primo SB 2Z plus und den Primo SB 2Z an. Der NK-Bonus, der NK4 und der NK2 werden sich wohl verteuern. Die Debeka hebt die Prämien für den N-SB an. Bei der Allianz gibt es Änderungen für den AMB90U, den AMP90U, den AMP90PU, den AMP70PU und den AM90PU. Für andere Tarife werden dagegen Beitragsgarantien für Neukunden ausgesprochen. Auch bei der HanseMerkur sind im Neugeschäft Erhöhungen der Prämien zu erwarten.

Einige Versicherer wie die Inter, die uniVersa und der Deutsche Ring haben bereits Beitragsgarantien für das Jahresende 2017 veröffentlicht. Weitere Versicherer werden in den nächsten Wochen folgen, so dass Versicherte bald Klarheit haben werden, ob sich die Kosten für den Versicherungsschutz im kommenden Jahr erhöhen.

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