Private Krankenversicherer optimieren Kostenerstattung

Eine private Krankenversicherung hat trotz aller Kritik meist eine Reihe von Vorteilen, so profitieren gerade junge Versicherte doch von günstigen Beiträgen und recht guten Leistungen. Anders als die gesetzliche Krankenversicherung funktioniert sie allerdings nach dem Kostenerstattungsprinzip, so dass Versicherte ihre Arztrechnungen direkt zu zahlen haben. Im Gegenzug erhalten sie eine Erstattung ihres Krankenversicherers.

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Je nach Zahlungsziel sind die Versicherten deshalb dazu gezwungen, einen Rechnungsbetrag vorzustrecken. Gerade bei hohen Rechnungen von Ärzten und Apotheken kann das zum finanziellen Problem werden. Doch immer mehr Krankenversicherer optimieren ihre Abrechnungsverfahren und sorgen damit für eine sehr zügige Erstattung der ausstehenden Rechnungen. Die Folge: Versicherte haben einen Rechnungsbetrag nicht mehr vorzustrecken, sondern zahlen jede Rechnung erst nach der Erstattung durch den Versicherer. Gerade bei hohen Rechnungen ist das ein großer Vorteil.

Hintergrund der beschleunigten Bearbeitung ist einerseits der verstärkte Wettbewerb der Gesellschaften untereinander. Andererseits werden viele Abrechnungen heute elektronisch abgewickelt, so dass der gesamte Vorgang sehr beschleunigt wurde. Bei Apotheken funktioniert das leider noch nicht. Hier ist es bei einigen Gesellschaften möglich, hohe Rechnungen direkt zwischen dem Versicherer und der Apotheke abzurechnen. In allen anderen Fällen gilt immer noch die Vorkasse durch den Versicherten.

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