Pollenflug und Co. – Schwere Zeiten für Allergiker

Heuschnupfengeplagte Mitmenschen haben in diesen Wochen wieder einmal die schwerste Zeit des Jahres vor sich – Laufende Nasen, rote und juckende Augen und ein ständiger Niesreiz machen jeden Aufenthalt im Freien zur Qual. Allenfalls lindern kann man Schnupfen, Atemnot und Co., doch ganz loswerden wird man die lästigen Sommerbegleiter nur durch ein Wunder.

Glaubt man aktuellen Studien der Allergieforscher, dürfte es in den nächsten Jahren noch schlimmer kommen, denn in ganz Europa sind Atemwegerkrankungen durch Allergien weiter auf dem Vormarsch. So argumentiert dann auch das Zentrum für Allergie und Umwelt, dass die Zahl der Allergiker in Deutschland weiter zunehmen wird, wobei besonders eine Zunahme der Nahrungsmittel-Allergien festzustellen ist.

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Besseres Frühwarnsystem für Pollen gefordert
Nun fordert der Lehrstuhl für Molekulare Allergologie an der Technischen Universität München ein besseres Frühwarnsystem für Pollen, damit Allergiker zukünftig noch besser vorsorgen können – und damit gleichzeitig die Folgekosten für das Gesundheitssystem maßgeblich gesenkt werden können. Allerdings nimmt nicht nur die Anzahl der Pollen weiter zu, auch ihre Blütezeit verlängert sich deutlich. Begünstigt wird die Blüteninvasion auch durch den Klimawandel, denn der verstärkte CO2-Gehalt in der Luft sorgt dafür, dass Pollen schneller wachsen und sich schneller vermehren können. Damit könnten auf Allergiker bittere Zeiten zukommen.

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