Plastikverpackungen – Wie schädlich sind sie wirklich?

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Foto: ©iStock.com/Sashkinw
Der Grenzwert der Chemikalie Bisphenol A wurde in Deutschland lediglich deutlich gesenkt, wird aber weiterhin verwendet.

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Frankreich hat die Chemikalie Bisphenol A schon seit 2015 in allen Lebensmittel-Verpackungen verboten. Trotzdem wird sie bei uns weiterhin, zusammen mit vielen anderen Chemikalien, eingesetzt. So vergiften wir wohl weiterhin unsere Umwelt und nehmen die schädlichen Stoffe in uns auf, die ähnlich wie Hormone wirken können.

Der Grenzwert der Chemikalie Bisphenol A ist bei uns in Deutschland lediglich deutlich gesenkt worden, wird aber weiterhin verwendet. Die Folgen lassen sich derzeit noch nicht sicher absehen.

Chemikalien finden sich überall

PET-Einwegflaschen geben Acetaldehyd an den Inhalt ab. Diese Chemikalie gilt als krebserregend. Auch Getränke-Dosen enthalten Hormone und geben diese weiter. Die Dosen bestehen aus Aluminium oder Weißblech. Aluminium findet sich auch in Gewürzen, in Kosmetikartikeln und sogar in Schokolade. Da es ein Nervengift ist, schadet es der Gesundheit und soll sogar die Entstehung von Alzheimer begünstigen können.

Es wäre also höchste Zeit auf Glasbehältnisse umzusteigen. Doch das genaue Gegenteil passiert, es sollen immer mehr Dosen, Plastikflaschen und auch PET-Kunststoffflaschen verkauft werden. Von Seiten der Verantwortlichen wird anscheinend nichts unternommen um diesen gefährlichen Trend zu stoppen.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) teilte in der neuen Bewertung über Bisphenol A lediglich mit, dass BPA für keine Altersgruppe ein Gesundheitsrisiko darstellt. Ebenso liege das Risiko durch die Ernährung oder über eine Kombination von Nahrungsmitteln, Kosmetik-Produkten, Staub und Thermopapier durch Kassenbons zu erkranken unterhalb der zugelassenen Obergrenze.

Durchgeführte Studien, die Bisphenol A als Auslöser für Erkrankungen benennen, sind nach Ansicht der EFSA wenig aussagekräftig. Man schließt zwar eine ungünstige Wirkung auf Herz-Kreislauf, Stoffwechsel, Fortpflanzungsorgane, Nerven- und Immunsystem nicht aus, hält es aber eher für unwahrscheinlich durch diese Chemikalie daran zu erkranken.

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Quelle: netzfrauen.org

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