PKV zahlt weniger für Heilmittel als GKV

Die privaten Krankenversicherer legen in diesen Tagen ihre aktuellen Leistungszahlen für das Jahr 2010/2011 vor. Das Ergebnis ist zumindest teilweise überraschend: So geben die privaten Kassen für Heilmittel weniger Geld aus als die gesetzlichen Krankenkassen.

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Zu den Heilmitteln gehören auch physiotherapeutische Maßnahmen wie die Ergotherapie. Sie können einen wesentlichen Beitrag zur Gesundung der Versicherten darstellen, und schon deshalb waren in den letzten Jahren kontinuierlich steigende Kosten zu verzeichnen.

Kosten müssen die Patienten tragen
Doch der Bericht macht deutlich, dass die privaten Gesellschaften hier weniger erstattet haben als die gesetzlichen Kassen. Das Ergebnis: Immer mehr privat Versicherte müssen einen gravierenden Teil der Kosten selbst tragen.

Letztlich bleibt aus dem Dilemma nur ein Ausweg: Jeder Versicherte sollte vor dem Vertragsabschluss genau prüfen, welche Leistungen er wünscht und welche Preise die Gesellschaften dafür bieten. Es ist also ein umfassender Preis-Leistungs-Vergleich erforderlich. Stellt man fest, dass man sich für einen unpassenden Tarif entschieden hat, empfiehlt sich ein Wechsel der Gesellschaft – je früher, desto besser.

Leistungen auch bei Zusatzversicherungen überprüfen

Auch viele gesetzlich Versicherte möchten nicht auf Zusatzleistungen verzichten. So sind gerade Behandlungen durch Heilpraktiker und Homöopathen bei einer großen Bevölkerungsschicht sehr beliebt geworden. Wer solche Leistungen beziehen möchte, kann durch den Abschluss einer Krankenzusatzversicherung eine entsprechende Kostenübernahme erhalten. Allerdings werden häufig nicht die gesamten Behandlungskosten vom Versicherer getragen, sondern nur ein Teil. Hier gilt es genau in den Leistungskatalog zu schauen und vor einem Versicherungsabschluss Sicherheit über die Leistungen und die Kostenübernahme zu erhalten.

bt-kvz

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