PKV Vergleiche in der Kritik

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PKV-Ratings: Schlechter als ihr Ruf? Kritik spricht eine Vergleichbarkeit der Genauigkeit hinsichtlich der Nettoverzinsung fehlen, welche die Versicherer erzielen.
Unabhängige PKV-Vergleiche sind für jeden Verbraucher ein ganz wichtiger Anhaltspunkt bei der Entscheidung für oder gegen einen guten Versicherer. Solche Analysen behandeln relevante Kennzahlen wie die Beitragsstabilität in der Vergangenheit, um darauf aufbauend eine Einschätzung abzugeben, wie sich solche Kennzahlen in der Zukunft entwickeln werden. Doch jetzt geraten gerade diese so wichtigen Kennzahlen-Vergleiche in die Kritik.

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Das Maklerportal Pfefferminzia geht in einem aktuellen Bericht darauf ein, dass die neuesten Analysen von Morgen und Morgen und von Softfair kaum die nötige Substanz haben, um einem Versicherten einen belastbaren Anhaltspunkt zu geben, wie es um die Solidität seines Versicherers tatsächlich bestellt ist. Zwar zeichnen sowohl Morgen und Morgen als auch Softfair die besten Gesellschaften für den Laien gut verständlich nach einem mehrstufigen Sterne-System aus, doch genau daran entzündet sich die Kritik.

Letztlich seien die Gesellschaften untereinander nämlich nicht vergleichbar, so die Meinung. Auch fehle es an der Genauigkeit bei der Analyse der Nettoverzinsung, welche die Versicherer erzielen. Damit übt das Portal Kritik an jeder der etablierten Kennzahlen, die im PKV-Vergleich üblicherweise betrachtet werden.

Für den Versicherten resultiert aus der Lektüre solcher Berichte eine erhebliche Unsicherheit, wie solide ein vordergründig unabhängiges Rating wirklich ist. Für eine fundierte Meinungsbildung bleibt ihm somit nur übrig, jede Berichterstattung zu verfolgen und immer mehrere Ratings in Betracht zu ziehen, wenn es um die Auswahl eines neuen Versicherers geht.

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