PKV-Verband mit Dementi zu Beitragserhöhungen

Wie immer zum Jahresende schlägt die Schlacht um Beitragserhöhungen in der PKV derzeit enorm hohe Wellen. Erst vor wenigen Tagen hatte Spiegel Online von Beitragserhöhungen von über 40 Prozent berichtet. Vor allem Neukunden sollen aufgrund der Unisex-Tarife davon betroffen sein, aber auch Bestandskunden müssten unter den Steigerungen der Beiträge leiden.

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Erhöhungen für Bestandskunden im üblichen Bereich

Viele Versicherer hüllen sich dagegen weiterhin in Schweigen, was die Anpassungen der Prämien für 2013 betrifft, weil immer noch nicht klar ist, wie die Unisex-Tarife die PKV-Landschaft verändern werden. Nur einige Ausnahmen wie die Universa Krankenversicherung haben bereits PKV-Erhöhungen kommuniziert. Mangelnde Informationen lassen immer Raum für Spekulationen, ihnen ist der PKV-Verband nun erstmals mit einem Dementi begegnet. Er argumentiert dann auch, dass die Erhöhungen für Bestandskunden im üblichen Bereich bleiben werden und nannte sogar einen kleinen einstelligen Prozentbereich als Orientierungsgröße. Bestandskunden hätten deshalb durchaus mit stabilen Beiträgen zu rechnen.

PKV Neuabschlüsse können teurer werden

Anders könne es in der Tat bei neuen Abschlüssen aussehen, denn wer ab 21. Dezember 2012 in einen Unisex-Tarif wechselt, hat durchaus höhere Kosten zu erwarten. Dies gilt insbesondere für männliche Versicherte. Mit dieser Stellungnahme dürften sich die Wogen in der Pressewelt zum Thema PKV hoffentlich etwas glätten lassen.

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