PKV mit höchsten Kostensteigerungen in 2011

EntwicklungenMit einer überraschenden Meldung konnte das statistische Bundesamt in Wiesbaden vor wenigen Tagen aufwarten: Im Jahr 2011 wurden neun Prozent der angefallenen Gesundheitsausgaben von der privaten Krankenversicherung getragen. Das allein ist noch nicht erstaunlich, doch mit 0,9 Milliarden Euro oder 3,5 Prozent stiegen diese Ausgaben unter den Trägern der Kosten am stärksten an.

Kostenlos und unverbindlich Vergleich für die private Krankenversicherung >>

Die Zahlen der PKV mit überraschenden Ergebnis

Im Vergleich zur privaten Krankenversicherung nahmen die Ausgaben bei der gesetzlichen Krankenversicherung um 1,6 Prozent zu, insgesamt hat sich der Teil der Ausgaben der GKV auf 57 Prozent verringert. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte diese Zahlen anlässlich des Weltgesundheitstages. Die Zahlen belegen einen Anstieg der Kosten pro Einwohner auf 3.590 Euro im Jahr. Zu den angesetzten Kosten gehören Güter und Leistungen, die der Prävention, der Behandlung, der Rehabilitation und der Pflege zuzuschreiben sind, auch die Verwaltungskosten der Einrichtungen im Gesundheitswesen zählen dazu.

Doch es sind vor allem die Zahlen in der PKV, die überraschen. Sie legen den Schluss nahe, dass getreu dem Vorurteil gegenüber der privaten Krankenversicherung viele Versicherte mit kostspieligeren Behandlungen konfrontiert sind, als dies in der GKV der Fall ist. Sofern diese Behandlung im Interesse des Versicherten mit ihm abgesprochen ist, profitiert er von den guten PKV-Leistungen. Der eine oder andere Ärzteskandal der Vergangenheit lässt daran allerdings Zweifel aufkommen.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top